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  1. Heute
  2. Vielleicht zur Diskussion noch meine Kritik zu Film und Musik: https://www.filmmusik2000.de/nosferatu-robin-carolan-mehr-schatten-als-licht
  3. Wahnsinn! Das habe ich alles noch nie vorher gehört. Dazu werde ich weiter recherchieren! Danke‘! Aber ich finde es aus der Logik von Gibson dann logisch, auf Debney zu setzen. Man muss ihm eines lassen: Niemand kann sich so windig und krass anpassen in diverse Genres wie er.
  4. Horner hatte ja zuvor für die Regiearbeiten Gibsons die Musik gemacht (und danach kam er wieder zum Einsatz für Gibsons APOCALYPTO). Daher schien es wohl logisch, dass er auch PASSION machen würde. Aber entweder konnte er nicht oder wollte er nicht oder Gibson wollte etwas anderes. Letzteres geht aus der Vorproduktion als am Wahrscheinlichsten hervor. Gibson hatte zuerst Jack Lenz als Komponisten gewählt. Dieser begann sehr früh mit der Arbeit an der Musik, noch bevor die Dreharbeiten abgeschlossen waren. Er reiste sogar in den Mittleren Osten, um Klänge und Instrumente aufzunehmen, da Gibson sich eine "organische" Musik vorstellte. Eventuell kam deswegen Horner nicht zum Einsatz. Denn ob der Lust und Zeit gehabt hätte, um zur Recherche um die halbe Welt zu reisen, glaube ich nicht. Gibson engagierte sogar Lisa Gerrard, die mit Patrick Cassidy Musik für den Film aufnahm, die aber nicht verwendet wurde. Letztendlich war sich Gibson doch nicht so sicher, was er sich musikalisch vorstellte, weshalb auch Lenz nicht weiter an der Musik arbeitete und John Debney zum Einsatz kam. Es ist aber noch Musik von Lenz im Film zu hören.
  5. Ich finde dieses Interview nach wie vor sehr gelungen, um den Kontrast zu Yared und den Ansatz von Horner zu verstehen. Interessant ist auch, dass er mehrfach einen Randy Kerber erwähnt, der einen bedeutenden Beitrag gehabt zu haben scheint. Ferner ist mir nun der kurze Gedanke zu PASSION OF THE CHRIST aufgefallen. War er denn jemals dafür vorgesehen? Ich dachte, Debney war die bewusste Wahl!?
  6. PLEASE MURDER ME! ist ein recht uncharismatisches Noir-Drama um einen Rechtsanwalt, der sich auf eine verhängnisvolle Beziehung zur Frau seines Freundes einläßt. Der Film beginnt mit dem Protagonisten, der seine Geschichte in ein Diktiergerät spricht, und das ist nicht die einzige Parallele zu DOUBLE INDEMNITY. Aber Angela Lansbury kann Barbara Stanwyck nicht das Wasser reichen und wirkt als Femme fatale fehlbesetzt. Albert Glasser setzt viel auf solistische Einsätze von Oboe, Violine und Saxophon mit gelegenlichen dramatischen Ausbrüchen des gesamten (überschaubaren) Orchesters. Der Einsatz des Theremins ist recht effektiv, auch wenn man dieses Instrument freilich eher mit der Präsenz außerirdischer Lebensformen assozieren mag. Als Ganzes ein eher melodramatisch gehaltener Score voll unterschwelliger Spannungen. Hat mir gut gefallen, auch wenn der dazugehörige Film sich nicht (wie im Fall von COP HUNTER) als kleine, vergessene Genreperle entpuppt hat. Den zweiten Titel TREASURE OF MONTE CRISTO habe ich noch nicht gesichtet. Es scheint sich um ein mit Versatzstücken des Abenteuerfilms angereichertes Gangsterdrama zu handeln, das erzählerische Elemente aus dem Dumas-Roman beinhaltet und dessen Protagonist sogar den Namen Edmond Dantes trägt. Klingt nicht uninteressant. Glassers Musik ist hier wesentlich quirliger und vordergründiger angelegt. Farbig orchestriert und im Gegensatz zum vorhergehenden Score von eher leichtfüßigem Charakter. Aber auch hier braucht man nicht auf romantische Zwischenspiele zu verzichten, die dann, wie bereits erwähnt, eher einer oberflächlichen Gefühlsduselei fröhnen. Schöne CD von Dragons Domain, und da man für´s Booklet sogar auf Original-Artwork zurückgreifen konnte, stimmt auch das optische Erscheinungsbild. Da bin ich fast schon geneigt, das TOKYO-FILE-Desaster zu vergessen (aber nur fast!).
  7. Eine Parole wie Free Palestine beinhaltet genau diese Forderung. Wird ja auch ständig bei uns auf diversen Demos skandiert. Da läuft´s einem kalt den Rücken runter. Juristisch ist nichts dagegen einzuwenden, weil Medien und Staat diese Haltung mit aller erdenklichen Nachsicht behandeln. Aber wer sich dieser Parolen bedient, muß sich der Provokation bewußt sein.
  8. Es ist so, wie es Feigelson bei FSM schon gesagt hat: eine Nebelkerze. Warum gibt es dazu kein offizielles Update? Hier wurde in erster Linie der Autor verarscht, der sicherlich genau so sehnsüchtig die Produktion seines Werkes erwartet wie die Unterstützer der Kampagne. Und dass wieder großes Schweigen herrscht, kommt auch nicht von ungefähr, obwohl White Besserung versprochen hat. Mittlerweile sind wir auch schon im April...
  9. Gestern nun den (tollen) Film gesehen und die Musik passt hervorragend. Je öfter ich Carolans Score höre, desto besser gefällt er mir. Vor allem die doch recht zahlreichen tonalen Passagen sind geprägt von großer Dramatik und sehr einfühlsam/melancholisch/düster. Leider wird nur wenig über diese Musik gesprochen... Sie hätte mehr Aufmerksamkeit verdient!
  10. Gestern
  11. Hat "The Zeg" wirklich die Auslöschung Israels gefordert? Ich habe ja einige Ausschnitte aus ihren Interviews gesehen, den aber nicht.
  12. Snow Files of the Week: "Ice Cubes/Dan to the Rescue/Hit and Run/No One Ever Leaves Me/Victoria's Madness" aus dem TV-Film "Seduced and Betrayed" (1995). In den frühen 90ern eroberte BASIC INSTINCT die Kinos und wurde fast gleichzeitig ein moderner Klassiker. Der Film verhalf dem Genre des Erotikthrillers zu neuer Popularität und in den Jahren danach folgten viele Filme, die so sein wollten wie dieser. Das trifft auch auf den Score von Jerry Goldsmith zu. Als SEDUCED AND BETRAYED 1995 auf der Bildfläche erschien, versuchte auch er die sexuellen Spannungen des großen Vorbilds zu kopieren. Und es ist ziemlich offensichtlich, dass Goldsmiths Score als Temp Track diente, bevor Mark mit seiner Arbeit begann. Sein Main Theme ist im Grunde nur eine minimal veränderte Variation von Goldsmiths Thema. Für den Rest des Scores griff Mark aber auf seine bekannten Stilismen zurück. Das Main Theme erschien bereits auf dem Sampler "The Snow Files". Der Score wurde, zusammen mit CAROLINE AT MIDNIGHT, auf "The Mark Snow Collection Vol.2" von Dragon's Domain Records veröffentlicht. Die CD ist auf 500 Stück limitiert. Viel Spaß beim Hören!
  13. Das stimmt natürlich. Ich war auch etwas überrascht, als ich das über Russell gelesen habe. Einfach deshalb, weil er den Berichten zufolge schon sehr rechts gerichtet eingestellt zu sein scheint. Teilweise wurden da recht bizarre Dinge berichtet, die Russell angeblich am Set gesagt haben soll. Das ging schon über normale politische Ansichten hinaus, hatte eher etwas vom betrunkenen Mel Gibson. Carpenter ist da einfach der totale Gegenpol. Dennoch kommen beide bis heute miteinander aus. Russell war ja nun auch Gastredner bei der Zeremonie für Carpenters Stern auf dem Walk of Fame.
  14. Entgegengesetzte politische Haltungen sind eine Sache, das bekommt man durchaus in den Griff. Aber die Auslöschung Israels zu forderm ist nochmal eine ganz andere Ebene, finde ich. Wer sowas hinausposaunt, der meint es auch so. Ich wundere mich immerwieder wie nonchalant die Medien über sowas hinweggehen. Nett ist aber die Geschichte mit Carpenter und Russell, das war mir noch nicht bekannt.
  15. Ist mir gar nicht aufgefallen... Bitter aber, dass wohl noch immer nicht alle Unterstützer ihre Belohnungen erhalten haben, siehe FSM. Hoffentlich wird das noch was, immerhin hat derjenige über 1300 Dollar gespendet...
  16. Letzte Woche
  17. Dein YT-Link vom 01.02. hatte englische Texttafeln - der jetzige russische Link hat deutsche Texte
  18. Okay, danke. Ich hoffe, dass vielleicht doch noch eine DVD/BluRay kommt, da ich nur eine alte Fassung mit mäßiger Bildqualität habe. Young hatte eine solche VÖ in einem ersten Anfall von Übermut mal in Aussicht gestellt... Das Video von der russischen Plattform war ja zunächst bei YouTube, ist dann aber gelöscht worden.
  19. Tracklisiting der Promo 01 Main Titles (02:13) 02 War Commercial (01:08) 03 Race to the House (03:01) 04 The Station and the Field (03:07) 05 Training Playoffs (02:31) 06 Welcome to Jimmy's Ballgame (01:42) 07 Diamond Gals (01:41) 08 The Sud's Bucket (02:29) 09 Heaven's Just a Ballpark Win away (02:44) 10 Win the Crowd (05:35) 11 The Telegram (07:41) 12 The Playoffs - The Prayer (02:34) 13 The Final Game (Film Version) (13:01) 14 Sisters Say Goodbye (02:49) 15 Life Goes On (Film Version) (08:48) Total Time 1:01:04
  20. Na endlich, ich hatte zum 20-jährigen schon mit so einem Set gerechnet. Der Film hat mich damals wirklich stark beeindruckt und die Musik habe ich gern gehört. Der mystische Anfang, die Gitarre für Maximus' spanische Herkunft, die damals noch originellen Klagegesänge, die wirklich brutalen Actionpassagen - das hat mir in Teenagerzeit schon viel Freude bereitet. Außerdem finde ich, hat sich Zimmer sehr schöne Themen einfallen lassen. Mir sind vor ein paar Jahren mal die "recording sessions" in die Hände gefallen und da fiel mir auf, wie synthetisch die Musik zum Teil doch klingt. Ich hoffe mal, dass wir in "The Battle" nun endlich die Streichercoda ohne Gerrards Gesang bekommen. Das war nämlich bei den Sessions immer noch wie auf dem Album und eben nicht wie im Film.
  21. Laut Zitat von Horner war der Chor noch gar nicht in der Version der Testfassung enthalten. "And Gabriel hadn't even put the choir on." Also meine Meinung steht hier ja seit Jahren fest, dass ich Yareds Musik ohne Frage für die bessere Komposition, auch die bessere Filmmusik halte. Es war aber auch echt spannend, den Film mal wieder im Kino zu sehen - undwir alle hatten das Gefühl, dass er bei aller handwerklichen "Sauberkeit" einfach keine Stimmung oder Atmosphäre entfaltet. Hätte Yareds Musik den Film erschlagen? Vielleicht. Ich denke eher, er hätte ihm eine besondere Stimmung verleihen können und mehr "Mystik" entfalten können. Also da werden wir nicht übereinkommen Ist ja nicht schlimm. Aber ich finde Yareds dichtes Schlagwerkarrangement absolut nicht billig - weder in der Komposition, noch in der Ausführung. Horner hat ja das komplette Konzept des Zweikampfs nahezu 1:1 übernommen. Und er geht mit dem (synthetischen) Schlagwerk auch anders um, weil er ja die jeweiligen Attacken viel präziser vertont als Yared, der eben nicht so auf's Bild komponiert hat. Der Zweikampf ist - man muss es auch einfach sagen - ein absoltes Glanzstück des Films. Hervorragend choreographiert, gefilmt, geschnitten. Da stimmt einfach alles.
  22. Da kann ich helfen! Sie haben die rekonstruierte Fassung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung verwendet. Wichtig ist bei Stummfilmen aber auch immer die Geschwindigkeit. Die kann nämlich auch je nach Fassung variieren.
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