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Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre
Mephisto antwortete auf Mephistos Thema in Filmmusik Diskussion
Vielen Dank für die Ergänzung! Tatsächlich ist die Musik im Film zum Teil wieder so auseinandergeschnitten oder in den Hintergrund gemischt, sodass ich kein minutiöses Protokoll erstellt habe. Ich bin natürlich froh über diese Veröffentlichung, aber meine Top-Peplum-Musik wird ANNIBALE wahrscheinlich nicht - mir erscheint die Musik etwas grobschlächtig, aber es kann auch sein, dass einem durch die "archivarische" Klangqualität Details entgehen. -
Italienische Genre-Filmmusik der 50er-70er Jahre
Mephisto antwortete auf Mephistos Thema in Filmmusik Diskussion
Carlo Rustichelli - Annibale HANNIBAL dürfte heute vor allem noch bekannt sein, weil hier erstmals Bud Spencer (Carlo Pedersoli) als auch Terence Hill (Mario Girotti) gemeinsam in einem Film auftraten – wenn auch nicht in einer Szene! Bei dem italienischen Schlachtengemälde mit Victor Mature in der Hauptrolle handelt es sich um einen verhältnismäßig aufwendig inszenierten und ausgestatteten „Sandalenfilm“, der handwerklich solide Abenteuerunterhaltung bietet. Dabei bemühte man sich, die Schauwerte möglichst eindrucksvoll in Szene zu setzen, sodass sich der Marsch über die Alpen im Film fast so lange zieht wie er wahrscheinlich auch in echt gedauert hat. Für die Musik zeichnet Carlo Rustichelli verantwortlich. Der Komponist befand sich in der glücklichen Lage, dass die zahlreichen Panoramaaufnahmen seiner Musik genügend Raum gaben. Entsprechend der filmmusikalischen Tradition stand dem Komponisten ein voll bestücktes Orchester zu Verfügung, dass teilweise auch um einen Männerchor bereichert wurde. Das Zentrum der Partitur bildet ein aggressives und verbissenes dreitöniges Hannibal-Motiv, das oftmals im Blech über einer gleichförmig stampfenden Begleitung zu einem Marsch ausgebaut wird. In einer treibenden Variante eröffnet der Marsch den Film, begleitet schleppend und ergrimmt den Marsch von Hannibals Heer über die Alpen und blitzt immer wieder in den temporeichen Actionpassagen auf. Das Gegenstück zum Hannbial-Motiv bildet ein sanftes Liebesthema für Hannibal und die Senatorentochter Silvia, mit dem Rustichelli eine sehr schöne und lyrische Melodie gelungen ist. Ein bisschen irritierend wirkt das Triumphthema, das in seinem strahlenden Heroismus ein wenig an die italienische Oper wurzelt und fast schon ins Volksliedhafte umschlägt. Es kann sich daher nicht so ganz in den Rest der Partitur einfügen. Vor allem der Choreinsatz wirkt in diesem Zusammenhang befremdlich, wenn die kräftigen Männerstimmen mit leierndem Vibrato die pathetische Melodie über die triumphale Begleitung des Orchesters vortragen. Auch exotische Tänze dürfen nicht fehlen, wobei Rustichelli hierfür eine schmissige Variante des Liebesthemas für Saxophon über rhythmische Begleitung arrangiert hat. Damit erhält die Partitur eine weitere Facette, aber ebenso wie das Triumphthema fallen diese Passagen ein bisschen aus dem Gesamteindruck heraus. Insgesamt handelt es sich nämlich um eine klassisch-symphonische Filmpartitur, die sich kompetent an der europäischen Filmmusiktradition und dem „Golden Age“ von Hollywood orientiert. Darüber hinaus wartet die Musik mit zahlreichen Fanfaren- und Marschpassagen auf, um das militärische Sujet angemessen zu vertonen. Auch in den anonymeren Underscore-Passagen stellt Rustichelli sein handwerkliches Können unter Beweis und arbeitet bevorzugt mit knappen Motiven, die variiert und von rhythmischen Einwürfen flankiert werden. Fanfarenmotive und Holzbläserläufe legen sich über spannungsreiche Streichertremoli, Hornrufe hallen über verhaltene Paukenwirbel und kurze Linien der Holzbläser durchweben die Streicherharmonien. An einigen Stellen schafft der Komponist auch einen „archaischen“ und „altertümlichen“ Eindruck, wenn er ein Oboensolo nur von einer Harfe begleiten lässt oder die Bläser in typischen Quintklängen schichtet. Vor allem zum Ende hin, wenn das ganze (musikalische) Schlachtengetümmel überstanden ist, punktet die Musik noch einmal mit dramatischen und leidenschaftlichen Passagen, als sich für Silvia das Schicksalsblatt wendet. Ein trockener und monotoner Hinrichtungsmarsch bildet ein resignatives Finale, bevor noch einmal die Hannibal-Motivik den Film beschließt. Die für den europäischen und amerikanischen Markt erstellten Schnittfassungen unterscheiden sich stark im Schnitt und in der Musikbehandlung. So enthält die längere englische Fassung mehr Material, aber weniger Musik, sodass davon auszugehen ist, dass Rustichelli seine Partitur an Hand der italienischen Fassung komponierte. Über die Gesamtlaufzeit von stolzen 72 Minuten stellt sich hin und wieder Leerlauf ein, weil Rustichelli seinen Hannibal-Marsch nicht allzu oft zu variieren vermag und sich die Themen recht häufig wiederholen. Schön gearbeitete pastorale Einwürfe, Fanfaren und Actionmusiken vermögen die Partitur aber immer wieder aufzulockern, sodass die schlechte Klangqualität einen viel größeren Wermutstropfen bildet. Das Orchester klingt so, als wären die Mikrofone in dicke Wolldecken eingewickelt worden. Es natürlich trotzdem sehr löblich, dass Digitmovies die Musik vollständig veröffentlicht und so eine wichtige Lücke im Peplum-Katalog geschlossen hat. Eingefleischte Peplum- und Rustichelli-Fans dürften daher an der Scheibe ihre gehörige Freude haben. Allen anderen würde ich allerdings zur Vorsicht raten, denn auch wenn der Komponist hier eine schmissige Historienfilmmusik geliefert hat, ist sie teilweise doch etwas grobschlächtig geraten und die schlechte Klangqualität kann den Hörgenuss zusätzlich trüben. -
Danke, Mike, für Deine Besprechungen. Ich habe schon mindestens zwei neue Anregungen für kommende Filmabende gefunden
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Schön, dass es ein paar Rückmeldungen gab. Ich finde, man muss für diese Musiken echt in Stimmung sein, dann kann man sehr gut in diese angespannten, von einigen mysteriösen und lyrischen Passagen durchzogene Musiken sehr genießen, an anderen Tagen finde ich es dann wieder etwas charakterlos. Dabei halte ich Young insgesamt für einen sehr guten Komponisten und schätze vor allem seine wuchtigen und vollorchestralen Musiken. Ich habe aber immer ein bisschen das Gefühl, dass er das Handwerk hervorragend beherrscht, seinen Musiken aber das gewisse Etwas fehlt, das sie über dieses Handwerk hinaushebt. So auch bei GHOSTRIDER. Der wartet ja mit mexikanischem Flair, Rockelementen und großen Chor- und Orchesterpoassagen auf, aber nichts davon will mir in Erinnerung bleiben. SPIDERMAN 3 müsste ich mal wieder hören. Das Sandmann-Thema fand ich wirklich schön. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Christopher Young - UNFORGETTABLE Auch hier höre ich die Musik in der alten Promofassung von Intrada. Mittlerweile ist ja eine kommerzielle Fassung bei Perseverance erschienen, die meines Wissens nach immer noch erhältlich ist. Für die Veröffentlichung bei Perseverance stellte Young die Musik noch einmal neu zusammen, ließ einige Passagen weg und ergänzte andere, nicht auf der Intrada-CD erhaltene Momente. Groß fallen die Unterschiede meines Wissens nach aber nicht aus. Nach seiner Musik zu JENNIFER 8 wurde Young für zahlreiche Thriller gebucht, für die er größtenteils orchestrale Partituren schrieb. Auch die Musik zum mir unbekannten UNFORGETTABLE bildet keine Ausnahme. Mit einer großen Streicherbesetzung, Hörnern, Harfe, Klavier, Schlagwerk und zumindest einer Flöte als Vertreterin der Holzblasinstrumente ist die Musik durchweg von einem orchestralen Klangbild geprägt, auch wenn die wirklich wuchtigen Momente ausbleiben. Die Vorspannmusik gestaltete Young ebenso stereotyp wie atmosphärisch dicht, wenn die Violinen eine eisige Melodielinie über die nervös tremolierten Akkordbrechungen der Streicher in mittlerer Lage intonieren. Abgerundet wird das Klangbild vo einem dräuenden Puls der Pauke, verstärkt von den tiefen Streichern, gedämpften Hörnern und lang ausgespannten Akkordbrechungen der Harfe. Auch im weiteren Verlauf behalten die Streicher das Ruder in der Hand. Young setzt mit kühlen Flageolettklängen der Violinen, verhägnisvollen Tremoli oder spannungsgeladenen Glissandi erprobte Stilmittel der Thrillermusik ein. Gelegentlich fühlt man sich an ähnlich gelagerte Musiken von Goldsmith aus derselben Zeit erinnert. Die Musik bleibt leider zu oft in ihren stereotypen Mustern stecken, nur selten gelingt es Young, Passagen zu kreieren, die auch im Gedächtnis bleiben, so zum Beispiel das melancholische Thema "Desire", das vom Klavier über das weiche Klangbett des Orchestersters gespielt wird. An den kompetent gestalteten Thrillerpassagen hat man sich nach dem Vorspann und dem zweiten Titel schon etwas satt gehört, sodass insbesondere der Mittelteil des Albums einiges an Sitzfleisch erfordert. Die Akzente der schraddeligen E-Gitarre zu Beginn von "Crucifixum Cerebellum" lassen zwar kurz aufhorchen, aber zu schnell ergeht sich das Stück im weiteren Verlauf in den üblichen Strickmustern. Erst die dissonanten und gehackten Streicherakkorde in "Fireball" vermögen wirklich zu fesseln und mit den letzten beiden Nummern stimmt das Album wieder versöhnlich, denn wie schon in "Desrire" glänzt die Musik vor allem in den emotional starken Passagen. So kehrt das "Desire"-Thema im Finale auch als Flötensolo zurück, die dunklen Wolken zerreißen und beschließen ein Album, das leider nicht so unvergesslich ist, wie der Titel es vermuten lässt. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Ich eröffne dieses Jahr filmmusikalisch mit einem Thriller-Nachmittag, der perfekt zum trüben Wetter passt. Christopher Young - HEAD ABOVE WATER Der Film, bei dem es sich im besten Falle um ein vergnügliches 90er-Thriller-Filmchen handeln dürfte, ist mir gänzlich unbekannt. Christopher Youngs zugehörige Musik ist bisher nur auf einem Promoalbum von Intrada greifbar, dessen ich mal in einem Sammlungsverkauf habhaft geworden bin. Das Album ist mit 37 Minuten nicht zu lang geraten und bietet handwerklich saubere Musik, die den Schwerpunkt mehr auf tänzerisch-motorische Momente legt als auf Suspense oder Action. Zwar gibt es hin und wieder einige intensivere Ausbrüche mit Tremolofiguren der hohen Violinen und gehämmerten Klavierklängen, aber insgesamt dominieren in dieser Musik zurückhaltende und durchsichtig instrumentierte Passagen. Einen wichtigen Beitrag leistet dabei die Schlagwerksektion, die mit Klanghölzern, Tamburin oder Congas und Bongos motorische Rhythmen beisteuert und der Musik ein leicht lateinamerikanisches Flair verleiht, das vom dezenten Einsatz des Bandoneons unterstrichen wird. Prägnante Figuren des tiefen Klaviers, unterstützt von den gezupften tiefen Streichern und von ebenfalls gezupften Motiven der Violinen und Violen flankiert, verdichten das rhythmische Gefüge der Musik. Unterbrochen werden diese Momente stellenweise von typischen Spannungselementen, vor allem verhaltenenen Streichertremoli. Das mag im Film recht wirkungsvoll sein, auf CD stören solche Momente aber eher den Hörfluss, anstatt ihre im Film erzielte Wirkung zu entfalten. Young verzichtete auf prägnante Motive und Themen, sodass es schwer ist, einen roten Faden in der Musik zu finden oder die unterschiedlichen Nummern voneinander zu unterscheiden. Zwar gibt es mit dem sanften Hornsolo aus "Methanol" oder der etwas "pastoralen" Akustikgitarre in "Balancing" einige schöne Momente, die noch einmal eine neue Stimmung erzeugen und aufhorchen lassen, insgesamt verschwimmen die rhythmischen Passagen, die entweder von kurzen, etwas gezähmt wirkenden lauten Ausbrüchen oder zurückhaltenden Spannungsmomenten unterbrochen werden, aber zu einem stereotypischen Einerlei. Das ganze ist nicht ohne Charme, entbehrt aber prägnanter und eigenständiger Gedanken, um über die Laufzeit der CD in Erinnerung zu bleiben. -
Das sehe ich, als jemand, der auch "en masse" rezensiert hat, anders. Denn kurze, überblicksartige Besprechungen einzelner Musiken oder Alben haben den Vorteil, einen Eindruck von einer Musik vermittelt zu bekommen und zur näheren Beschäftigung überhaupt zu reizen. Ich in persönlich auch ein Freund der intensiven Analyse, aber habe beide Herangehensweisen strikt getrennt: Besprechungen einzelner Musiken und "Tiefenbohrungen" verfasse und lese ich sehr gerne, aber da sind eben Blogs und Youtube-Videos das bessere Medium. Hier habe ich immer geschätzt, dass man schnell Eindrücke und Anreize vermittelt bekam. So habe ich mir zum Beispiel diverse CDs gekauft oder Filme geschaut, weil mich @Angus Gunns Text neugierig gemacht haben und ich vorher nicht wusste, dass es den Film LYDIA MUSS STERBEN gibt.
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veröffentlichung Intrada: MASADA (Jerry Goldsmith/Morton Stevens) 4CD-Set
Mephisto antwortete auf scorefuns Thema in Scores & Veröffentlichungen
Die Musik zu MASADA hat mir in der Albumversion immer viel Freude bereitet und ich finde es schön, die Aufnahme jetzt in besserer Qualität bekommen zu können. Ich finde es auch nicht schlimm, dass Intrada die Musik nun nach knapp 10 Jahren nochmal auflegt, da gibt es wesentlich überflüssigere Goldsmith-Wiederveröffentlichungen, wohingegen ein Schatz wie A PATCH OF BLUE wahrscheinlich gar nicht mehr neu aufgelegt wird. Die komplette Musik habe ich vor Ewigkeiten mal auf dem Bootleg gehört und habe sie auch als recht dünn und schrill in Erinnerung. Man kann wahrscheinlich froh sein, dass Tadlow damals QB VII neu aufgenommen hat. MASADA wird da ja wohl nicht mehr kommen... -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Ich bin gerade etwas auf dem Golsmith-60er-Dramen-Trip, daher heute: A GIRL NAMED SOONER Ein guter Grund, die alte FSM-CD mit THE FLIM-FLAM-MAN nicht abzustoßen, denn die zweite Hälfte der CD, bestritten von der Musik zum in Deutschland unter dem Titel EIN MÄDCHEN, EIN MULI UND OMAS WHISKEY ausgetrahlten TV-Drama ist ein wahres Juwel. Es gibt die gewohnten Merkmale von Goldsmith'scher "Americana", allen voran das schlichte Hauptthema, von der Mundharmonika über sanfte Harfenklänge vorgestellt und anschließend von den klein besetzten Streichern übernommen. Aber im Gegensatz zu den weichgespülten TV-Dramenklängen, die spätestens seit den 1980ern aus den Fernsehlautsprechern tröpfelten, bietet diese Musik einige sperrigere Passagen, die an den gemäßigten Strawinsky erinnern, was die Handhabung von Rhythmus und Stimmführung angehen. Die modalen, ein bisschen quer zueinanderstehenden Stimmen der Holzbläser beim Gang in die Stadt oder die charmante Musik zum Seilspringen gehören ebenso zu den Höhepunkten der Musik wie die ungeschönt schroffen Streicherakkorde bei der ersten Begegnung zwischen der jungen Protagonistin und ihrer zukünftigen Ziehmutter Elizabeth. Auch die Musik zu der Szene, die im Anschluss an den durch die Kinder herbeigeführten Tod von Sooners Vogel Bird folgt, entbehrt jeder flachen Sentimentalität und wartet mit einer sehr raffinierten kammermusikalischen Faktur auf. Ich hatte die Musik immer als "interessant" in Erinnerung, aber schon ewig nicht mehr gehört- Umso froher bin ich, das jetzt nach all den Jahren mal wieder nachgeholt zu haben! Zu schade, dass sich niemand mehr um dieses Kleinod kümmern wird, nachdem THE FLIM-FLAM-MAN jetzt ja von Lala-Land Records für die nächsten Generationen "gesichert" wurde. Danach gab's gleich A PATCH OF BLUE, über den ich vor fast zehn Jahren schon meine Einschätzung gegeben habe: -
Die Vorankündigungs-Veröffentlichungs-und-Gerüchte-Küche (Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Habe für die CD vor anderthalb Jahren noch gut Geld hingeblättert, aber das war's Wert. Es ist wiklich ein ganz fantastischer orchestraler Actionscore. Es ist meines Erachtens nach so ziemlich alles auf der CD drauf, es könnte höchstens sein, dass ein paar zusammengepappte Stücke aufgedröselt und in Filmreihenfolge gebracht wurden. -
„Warum gibt es bis heute kein Soundtrack-Album von dem Film…“
Mephisto antwortete auf Steses Thema in Filmmusik Diskussion
Was fehlt denn da noch groß? Die Universal-France-CD hat mich immer gut bei der Stange gehalten. -
Ja, aber schon VAN RYAN'S EXPRESS und THE DETECTIVE, die von Intrada schon in längeren Fassungen veröffentlicht hat, sind ja bereits in dieser Reihe schonmal erschienen. Keine Sorge, S*P*I*E*S, von dem es in der 20th-Century-Fox-Box ja auch "nur" 10 Stücke gab, war jetzt ja auch erweitert, wenn nicht gar komplett. Ich frage mich nur, was Lala-Land mit 20th-Century-Fox-Musiken macht, die sie bereits veröffentlicht und noch im Angebot haben, wie den Doppeldecker 100 RIFLES und RIO CONCHOS. Kommt der dann nochmal in anderer Aufmachung?
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Also ich habe mir ACE ELI jetzt nochmal als FSM-CD angehört und muss sagen, dass es eine sehr schöne Arbeit ist. Goldsmith verbindet hier intime Americana-Stimmung mit schmissigen Ragtime-Nummern, ein bisschen eine Mischung aus A PATCH OF BLUE, was die gefühlsseeligeren Passagen angeht, und THE TRAVELLING EXECUTIONER. Von dem Fim waren anscheinend alle Beteiligten am Ende nicht sehr angetan (von Goldsmith weiß ich es nicht), sodass er erstmals ein Jahr lang auf Eis gelegen hat und dann nochmal überarbeitet wurde, weshalb auch mehrere Szenen musikalisch neu vertont oder umarrangiert wurden. Die FSM hat die ganzen Neu-Fassungen in einen Bonusblock zusammen mit den damals überlebenden Stereo-Aufnahmen gepackt. Ich bevorzuge allerdings eine Sequenzierung, in der die Neufassungen direkt hinter den Originalversionen platziert sind, denn sie unterscheiden sich so stark, dass keine Redundanzen aufkommen. TORA! TORA! TORA! ist ohnehin eine wahnsinnig starke Partitur. Also wer den noch nicht hat, sollte hier ohnehin zuschlagen!
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Auflistung von CDs mit Press/Mastering/etc-Fehlern
Mephisto antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Vielen Dank für die Anmerkungen, ich habe jetzt SPACECAMP korrigiert und die Horner-Titel ausgetauscht -
Auflistung von CDs mit Press/Mastering/etc-Fehlern
Mephisto antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Vielen Dank, habe das jetzt im ersten Beitrag verlinkt! -
Auflistung von CDs mit Press/Mastering/etc-Fehlern
Mephisto antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich habe jetzt einmal den ersten Beitrag erweitert. Allerdings weiß ich bei vielen Alben die spezifischen Fehler nicht mehr. Wenn da jemand noch Infos hat, gerne hier reinschreiben und ich trage das dann oben nach. -
veröffentlichung La-La Land Records: James Horner - Glory (2 CD)
Mephisto antwortete auf horner1980s Thema in Scores & Veröffentlichungen
Ich werde ohnehin zuschlagen, da es ja mittlerweile die komplette Partitur von Omni gibt. Da ist es dann nett, alle Stücke auch mal beim Mitlesen ohne Filmgeräusche hören zu können. -
Die Vorankündigungs-Veröffentlichungs-und-Gerüchte-Küche (Teil 2)
Mephisto antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Scores & Veröffentlichungen
Die LEGIONI DI CLEOPATRA habe ich hier und hatte beim hören immer große Freude. Ich finde es auch bedauerlich, dass wir zahlreiche Golden-Age-Titel nicht mehr bekommen werden - zumal das Material ja auch nicht besser wird. Aber ich bin sehr dankbar für die Zeit zwischen 1990-2015 durch BYU, SAE, FSM, Intrada, und den Varèse Club sowie 100 Kritzerland haben wir so viel tolle Musik und so großartige Veröffentlichungen erhalten. Ich weiß nicht, wann ich da mal angemessen durchkommen soll. Und Alhambra bin ich auch sehr dankbar für die Lavagnino-CDs, die Komponisten-Boxen und SERENGETI.