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Mephisto

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  1. "Grausam" war ja Samis Ausdruck, aber ich kann nachvollziehen, warum ihm die Musik "nicht gefällt". Es dröhnt und lärmt ohne Struktur oder irgendetwas, weshalb ich der Musik meine Aufmerksamkeit schenken sollte.
  2. So schlimm? Höre gerade "Bee on the Run", da gibt's doch einige nette instrumentatorische Spielereien. Leider ist die ganze Chose ziemlch Blech- und Rhythmuslastig. Dass man Streicher immer noch für diese ewigen Hackereien bucht und man das Holz wieder gar nicht hört, finde ich sehr schade. Ich brauch's ebensowenig wie "Aquaman" oder irgendwelche anderen aktuellen Sachen. Aber glücklicherweise stapeln sich noch diverse ungehörte CDs hier. P.S.: Bin mittlerweile bei "Charlie" angelangt und weiß, was Du meinst...
  3. Das liegt daran, dass es sich bei dieser Version um ein vollorchestrales Neu-Arrangement handelt, das ursprünglich für "Live"-Aufführungen des Films entstanden ist. (Die aktuelle Tour läuft ja noch). Die Original-Musik ist ja mit einem Kammer-Ensemble aufgenommen worden, außerdem spielen elektronische Klangflächen eine größere Rolle (beispielsweise bei der "Stiefmutter" oder der Verfolgungsjagd zum Schluss). Daher klingt diese Fassung größer und symphonischer - und auch anders.
  4. So ziemlich alles! Ich habe letztens Mal ein paar Varèse-Club-Threads von vor einigen Jahren nach bestimmten Informationen durchsucht (fehlende Stücke oder sowas) und mir spaßeshalber auch die ganzes Veröffentlichungsvermutungen im Vorfeld durchgelesen. Damals (vor ungefähr 10 Jahren) haben alle noch von SPARTACUS, ALIEN, BOYS FROM BRAZIL, BACK TO THE FUTURE, TEN COMMANDMENTS und diversen Disney-Titeln etc. geträumt. Sogar eher obskure Sachen wie FLYING ODDBALL haben wir ja mittlerweile bekommen.
  5. Lustig, "Arthur" erinnert mich von der musikalischen Struktur her ein bisschen an Goldsmith'sche pathetische Actiontitelmelodien (EXECUTIVE DECISION, AIR FORCE ONE, LAST CASTLE), nur eingebettet in "zeitegmäßes" Gedröhn und Gewaber. "Atlantis" wird dann wieder das übliche mollgeschwängerte Streichergesülze mit elektronischen Beats, bevor die üblichen immergleichen Actionphrasen runtergedroschen werden. Ich brauch's so wenig wie den Film.
  6. Die Anzahl der Kommentare für Interesse... Ich finde die Quartet-Veröffentlichungen sehr ausgewogen: Ein Klassiker in der möglichst vollständigen Form (BIG COUNTRY), mehr Fellini-Rota, eine längst vergriffene Musik in aufpolierter und verlängerter Form (WAR GAMES) und diese Neueinspielung, über die ich mich ebenfalls sehr gefreut habe. Man hat Glück, dass Herrmann seine Sachen selbst instrumentiert hat und die Partituren alle erhalten geblieben sind - die bestmöglichen Voraussetzungen. Die vollständigen Partituren zu den MGM-Rózsa-Epen wurden ja... ausgemistet. Da muss man dann mühsam die Partituren aus den Particellen (erweiterte Klavierauszüge) rekonstruieren. Es ist schön, dass in einigen, wenn auch leider wenigen Fällen, kaum Kosten und Mühen gescheut werden, um verloren gegangene Filmmusiken wieder zugänglich zu machen. Ich für mich merke mittlerweile daran, dass ich mir einige Musiken auch in zweiter Fassung (BIG COUNTRY, WAR GAMES) zulege, wie lange ich inzwischen Filmmusik höre und sammle. THE BRIDE WORE BLACK ist natürlich ein Muss!
  7. Aber kompetentes Orchestergeholze - jedenfalls soweit ich mich erinnere. Habe den Film dieses Jahr erst wieder gesehen und mich doch sehr über dieses typische 80er-Kalter-Kriegs-Abenteuer gefreut... weitaus besser als THE RESCUE, wobei der mit seiner bierernsten Broughton-Musik und einigen Schauwerten ja auch noch das "gewisse Extra" hat.* Habe bei Quartet jetzt noch einmal zugeschlagen... die Intrada kam ja vor elf Jahren raus!! *da fällt mir ein, dass THE RESCUE ja gar nichts mit dem kalten Krieg zu tun hat...
  8. ...deswegen heißt er ja auch RUNAWAY Ich bin von dieser Intrada-Veröffentlichung natürlich sehr begeistert. Es ist zwar schade, dass wir diese Musik nicht in so guter Klangqualität bekommen wie zahlreiche andere Goldsmith-Musiken aus diesen Jahren, aber mehr scheint momentan einfach nicht greifbar zu sein. Das Bootleg habe ich vor mittlerweile rund zehn Jahren sehr eindringlich gehört und besonders die Klavierpassagen haben mich immer wieder fasziniert. Ich freue mich schon sehr darauf, diese CD nächstes Jahr zu bestellen. Wenn Intrada es zur Tradition macht, verschollen geglaubte Goldsmith-Musiken zu Weihnachten zu veröffentlichen, kriegen wir vielleicht nächstes Jahr noch THE DON IS DEAD...
  9. Oder die Stauffenberg-Filme DER 20. JULI und ES GESCHAH AM 30. JULI oder die beiden Romy-Schneider-Projekte, von dem das mit Yvonne Catterfeld letzten Endes abgeblasen wurde.
  10. Wir sind dazu übergegangen, Threads erst zu verschieben, nachdem die Diskussion einigermaßen "abgeschlossen ist". Die Vergangenheit hat bewiesen, dass nichts tödicher für ein schönes Gespräch ist, als es auszulagern.
  11. Sehr nettes Easy-Listening! Allerdings hört man die "Nahtstelen" in dieser Suite doch sehr deutlich. Mich würde ja mal interessieren, wie die Arbeitsteilung bei Euch dreien ausgehesehen hat.
  12. ROAD HOUSE finde ich da noch eine deutliche Ecke schlimmer. Die Orchestermusik zu der Schlägerei am Ufer "haut" im Gegensatz zu Patrick Swayze stets "daneben". Ich kannte die Musik erst nur von der Intrada-CD und ging aufgrund der formalen Anlage des Stücks davon aus, dass das totales Mickey-Mousing wäre - so hört es sich jedenfalls an: Brachiale Blechakkorde, dann wieder leise pizziccati mit Glockenspiel, dann wieder Getöse. Aber im Film ist das völlig kontraintuitiv eingesetzt. Vielleicht ist da auch im Musikschnitt was schiefgelaufen? Sowieso ja eine recht zerrissene Musik wegen der Konzeptänderung auf halber Strecke.
  13. Finde diese Veröffentlichung großartig, aber stehe ja auf diese "archivarischen" Präsentationen. Für mich steht dann weniger ein kurzweiliges Hörvergnügen im Vordergrung, als die Musik bis auf ihre Fasern zu durchdringen, ihrer Genese anhand von alternativen Fassungen nachzuspüren etc. Die Musik zu DIE HARD fand ich über weite Strecken recht "diffus", ich kenne aber auch "nur" die Club-CD. Gebe der Musik in dieser Fassung definitiv noch eine Chance!
  14. Es müssen ja ohnehin Bänder gefunden worden sein, die vorher nicht bekannt waren oder nicht verwendet werden durften oder konnten, wenn tatsächlich keine der vorherigen Quellen verwendet wurde.
  15. Aber dann wär's nicht "expanded". Unser ehemaliger Foren-Kollege Mink hat hier ja mal eine Übersicht über die Musik im Film gegebene und an der Varèse wie an der LLL-Fassung einiges auszusetzen gehabt. Mir scheint's als ob eine "ideale" Repräsentation, also eine, die sich an Kamens originale Intention hält und auch der Filmfassung gerecht wird, kaum möglich ist. Dazu war das Material ja anscheinend in einem zu schlechten Zustand und die Musik im Film zu verschnitten und verschoben. Also ich bin gespannt und könnte mir vorstellen, hier noch einmal zuzuschlagen. Ist halt ein Klassiker. Und die Airport-Sachen: GRANDIOS! Jetzt sind alle Filme mit einem Album bedacht!
  16. Die "Wall-to-wall"-Vertonung ist aber auch ein ungerechtfertigtes Vorurteil, viele ähnliche Filme haben ebenfalls keine durchgehende Musikvertonung. Sogar BEN-HUR hat zahlreiche "stumme" Passagen (nicht nur das legendäre Wagenrennen). Was die CD angeht: Die lege ich mir gerne zu, habe VIKINGS nämlich noch gar nicht und möchte diese Projekte auch gerne weiterhin unterstützen.
  17. Gut, dass da noch was kam, dann wissen wir jetzt alle, dass da doch nichts mehr hätte kommen müssen Zum Film kann ich nichts sagen, außer, dass er mich mehr interessiert als alle Bully-Filme seit MANITU zusammen. Mal sehen, ob ich es schaffe, ihn im Kino zu sehen.
  18. Sich vor der Politik in die Kunst zu flüchten, ist ja auf Seite der Schaffenden wie auch der Rezipierenden ein gängiges Motiv. Ich versuche das als Rezipient auch sehr gerne. Wie immer vielen Dank für diese Eindrücke. Gerade "Der Tote bin ich" würde mich von der Handlung (einige Motive erinnern ein bisschen an SHINING) her interessieren, aber wir haben da anscheinend eine ganz andere Priorität, denn ich schätze an Kunst gerade die (über-)Stilisierung des "normalen" Lebens. Daher tue ich mich oft schwer mit dieser leicht amateurhaft scheinenden Inszenierung, die einem immer "das reale Leben" verkaufen will - mit Wackelkamera oder möglichst ungefiltertem und unausgewogenen Ton. Ich finde es viel interessanter, dass Kunst die Möglichkeit hat, Dinge bis ins Detail zu manipulieren. Schließlich bekommen wir in keinem Werk "die Realität", sondern bloß ein angebliches Abbild. Warum diese Möglichkeiten nicht bis zum Exzess nutzen? Keine Momentaufnahme einer Schlacht sieht so durchchoreographiert aus wie auf einem alten Ölschinken, nirgends stirbt es sich so schön wie auf der Opernbühne, nirgends sind Leute so wortgewandt wie in einem Theaterstück, an dem ein Mensch über Wochen, Monate oder Jahre feilte - und der Film vermag all diese Elemente in sich zu vereinen.
  19. "Sisi als wilde Reiterin" gehört ohne Frage zu den Höhepunkten der Musik, die insgesamt arg "schmalzig" geraten ist. Ich persönlich steh' ja voll auf diese überorchestrierte Musik, in der einzelne Themen und Melodien schon halb aufgelöst sind und sich immer wieder ablösen, anklingen und sich verwandeln. Aber wen die vermeintliche Sentimentalität des "Golden Age" abschreckt, der dürfte hier zum großen Teil seine Vorurteile bestätigt finden. Nichts desto trotz ein schönes Album - und die komplette Partitur liegt ja in der österreichischen Nationalbibliothek in Wien. Wäre ja durchaus mal einen Abstecher wert
  20. Lustigerweise waren die SISSI-Filme wie auch ASCHENBRÖDEL zwei komplett blinde Flecken in meiner cineastischen Bildung. ASCHENBRÖDEL ist mir erst vor drei Jahren untergekommen. Ich wusste zwar, dass Film und Musik sehr beliebt sind, hatte aber andere Vorstellungen von der Musik, die ja doch kammermusikalisch und eher "naiv" ist im Gegensatz zu den spätromantischen SISSI-Musiken. SISSI habe ich tatsächlich erst nach dem Anhören der CD (letzten Herbst gekauft) zu Weihnachten im ZDF gesehen. Herrlich überbordender Kitsch - und die Musik tut ihr Übriges. Die CD ist zwar gut zusammengestellt, aber mir wäre es lieb gewesen, man hätte auch den restlichen Platz noch gefüllt. Immerhin ein gutes und charmantes Werbeobjekt für das Aufnahmestudio.
  21. Machen wir mal einen kleinen Abstecher zu den Nachbarn: Anton Profes – Musik aus der SISSI-Trilogie Bis heute prägen die drei SISSI-Filme Georg Marischkas nicht nur das Bild der österreichischen Kaiserin Elisabeth, sondern auch die Wahrnehmung der Hauptdarstellerin Romy Schneider, die Zeit ihres Lebens versuchte, von dem SISSI-Image loszukommen. Die Musik zu den drei aufwendigen SISSI-Filmen komponierte der österreichische Filmkomponist Anton Profes, der bereits seit den 1930er-Jahren für den Film aktiv war und unter anderem Werner Hochbaums meisterhaftes, wenn auch inhaltlich äußerst ambivalentes Psycho-Drama DIE EWIGE MASKE vertont hatte, und zu dem stark antisemitisch gefärbten LEINEN AUS IRLAND die Musik beigesteuert hatte. Für die SISSI-Trilogie schuf Anton Profes drei symphonische Partituren für großes Orchester in bester filmsymphonischer Manier. Da es sich bei den Filmen hauptsächlich um Konversationsfilme handelt, unterlegt die Musik mit Ausnahme einiger weniger so genannter „Establishing Shots“ hauptsächlich Dialoge. Hauptsächlich haben die Streicher das Sagen, deren schmachtenden Melodielinien von einzelnen Holzbläserlinien und Harfenarpeggien durchzogen und von schweren Blechakkorden gestützt werden. Doch auch wenn das Gewicht auf dem groß besetzten Streicherapparat liegt, stellt Profes durchgängig seine Könnerschaft nicht nur durch die Verarbeitung seiner zahlreichen Themen unter Beweis, sondern eben auch durch die kunstvolle Instrumentierung. Es schimmert und glüht an allen Ecken und Enden, der Komponist vereint seine große Besetzung zu einem unendlichen Fluss des Wohlklangs. Weich und harmonisch rauscht die Musik fließend dahin. Dabei ist die Musik zu SISSI durchgängig melodisch organisiert. Profes spinnt ein ewig scheinendes Gewebe aus Melodien, Themen und Gesten, die ineinander fließen, wobei mehrere längere Themen die Dreh- und Angelpunkte bilden wie das schmachtende, in der Titelmusik zum ersten Teil eingeführte Hauptthema oder das noble Liebesthema, das sanft am Ende des „Ersten Treffens in Ischl“ im ganzen Orchester aufglüht und auch einen großen Teil der Titelmusik zum zweiten Teil bestreitet. Ein weiteres, vergnügt hüpfendes Thema begleitet die jugendliche Sissi während der Szenen in ihrem Elternhaus und taucht auf während ihrer ersten Tage in Schönbrunn im zweiten Film wieder auf. Mehrere Jagd- und Reitszenen gaben Profes Gelegenheit für einige raschere und actionreichere Passagen. Neben den klassischen Waldhörnern in der Jagdszene zu Beginn des ersten Films sei hier insbesondere der Titel „Sisi als wilde Reiterin“ aus dem dritten Film erwähnt. In dieser meisterhaft und brillant orchestrierten Passage zeigt Profes, was er kann. Quirlige Läufe der Violinen und Holzbläser, schmetternde Blechfanfaren und treibende Tomtom-Rhythmen bestreiten die furiosesten Minuten der Musik. Weitere Abwechslung wird auch durch das Material für die mit Ungarn verbundenen Szenen geboten, für die Profes während der Fahrt zur Krönung am Ende des zweiten Teils ein robustes Thema mit schweren Quintliegetönen in tiefer Lage und etwas derb anmutenden Glissandi in der Melodieführung der Streicher. Dieses Thema taucht auch zu Beginn des dritten Teils auf und wird während Sissis Erinnerungen an Ungarn um eine folkloristische Passage, die ausnahmsweise nur von den Holzbläsern bestritten wird, ergänzt. Die dritte Suite dürfte auch die abwechlungsreichste sein, bevor Profes während der Fahrt in der venezianischen Gondel immer wieder die ersten vier Töne des Haydnschen Kaiserquartetts mit den ersten Tönen aus dem Gefangenenchor von Verdis Nabucco gegenüberstellt. Das triumphale Finale, in dem Haydns ursprünglicher Quartettsatz als Deutsche Nationalhymne voller Pomp und Gloria ausspielen lässt, mag für uns heutzutage etwas befremdlich wirken, erinnert sie doch an Willy Schmidt-Gentners Musik zu HEIMKEHR, die ebenfalls in den Räumen der heutigen Synchron Stage aufgenommen wurde und mit einer ähnlich pompösen Fassung der deutschen Nationalhymne endet… Die Musik zu den SISSI-Filmen blieb über ein halbes Jahrhundert unveröffentlicht, bevor beim Label VCR eine CD mit je einer Suite pro Film in digitaler Neueinspielung vorgelegt wurde. Dabei handelt es sich um die ersten Aufnahmen, die in der Vienna Synchron Stage produziert wurden, die seit ihrer Renovierung für zahlreiche Filmmusikaufnahmen und Sample-Library-Projekte genutzt wird. Die SISSI-CD ist daher auch ein kleines Referenz- und Werbeprodukt, was sich in dem ausführlichen Booklet-Text über den Aufnahmeort widerspiegelt. Über die Musik und ihre genaue Zusammenstellung erfährt man leider nicht viel. Offensichtlich hat der Komponist Paul Hertel aus den Originalmanuskripten Profes’ pro Film eine Suite zusammengestellt. Über den Daumen gepeilt, enthält jede Suite mindestens zwei Drittel der vollständigen Originalmusik, da die Filme nicht übermäßig vertont wurden. Die Chronologie wurde, soweit ich das beurteilen kann, beibehalten, einzelne Titel wie das Mickey-Mousing während Sissis Ausbruch in Ischl für den besseren Hörfluss gestutzt. Individuelle Abschnitte in den Suiten können zwar einzeln angewählt werden, allerdings gehen fast sämtliche Stücke innerhalb einer Suite ineinander über, weshalb es sich empfiehlt, diese Musiken am Stück zu hören. Insgesamt muss man dem Team der Vienna Synchron Stage für dieses wundervolle Album dankbar sein. Die Aufnahme ist in der Tat hervorragend und offenbart unzählige Details, die man über die verrauschte Filmspur und die oftmals leise abgemischte Musik nicht wahrnehmen kann. Profes ist sind hier äußerst ausdifferenzierte und großartige Partituren gelungen. Natürlich enthalten die Musiken eine besonders große Extraportion Schmalz beziehungsweise ist der Zuckerschock bei zu oft wiederholtem Hören vorprogrammiert. Hier bietet sich die seltene Gelegenheit, große symphonische europäische Filmmusik in den klanglichen Standarts der heuten Tage zu genießen. Eine seltene Gelegenheit, weil so heute wirklich niemand mehr für den Film schreibt…
  22. Die Weihnachtsaktion habe ich damals offensichtlich gar nicht mitbekommen. Daher fehlt mir auch die sechste CD aus der Box, weil ich nur die Einzel-Veröffentlichungen habe.
  23. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass diese Projekte nur des Verdienstes um die Musik wegen möglich sind, aber sich wirtschaftlich niemals lohnen können. Daher bin ich auch dankbar für alles, was da in letzter Zeit gekommen ist. Zugegebenermaßen gehörte ich ja auch nicht zu den Käufern der ersten Stunde, habe aber nun versucht, durch die Besprechung dieser Editionen vielleicht nochmal das Augenmerk auf diese tollen CDs lenken zu können. Dank, Angus, auch nochmal für Deine Rückmeldung und den Hinweis auf die Nibelungen. Ich müsste mir die Neuverfilmung ohnehin nochmal ansehen, denn die Blu-Ray soll ja sehr gut sein.
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