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Soundtrack Board

Mephisto

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Alle Inhalte von Mephisto

  1. Danke für den Überblick. Dann werde ich es erst einmal bei THE GOOD GERMAN bewenden lassen. Jetzt habe ich ihn Also die beiden sind jetzt in meine Sammlung gewandert. Bin schon ein gepannt. ...und jetzt rate mal, warum
  2. So, aus gegebenem Anlass schreibe ich hier eine kurze Einschätzung zu SCROOGED. Die CD ist bei Lala Land Records immer noch erhältlich. Zu Recht? Ich denke schon. Für Danny Elfman war die moderne Adaption des Dickens-Klassikers "Eine Weihnachtsgeschichte" die erste Möglichkeit nach kleineren Independent-Filmen und albernen Komödien hier sein Talent unter Beweis zu stellen und sich für große nachfolgende Produktionen zu qualifizieren. Ohne Frage schrieb Elfman eine Musik mit Niveau, die dem Film vollkommen gerecht wird, doch hier liegt bereits der Hund begraben. So hervorragend die Musik den Film unterstützt, auf CD will sich keine zufriedenstellende Wirkung einstellen. Dies liegt zum einen an den schlecht gealterten synthetischen Elementen wie dem künstlichen Chor, der sehr nach Keyboard klingt oder dem Synth-Klavier für Claires Thema. Des Weiteren bietet die Musik thematisch keine wirklich interessanten Ideen. Das Motiv für den Protagonisten Cross ist viel zu kurzatmig, als dass es an irgendeiner Stelle einmal mehr Raum einnehmen könnte. Auch das sanfte Thema für Claire bleibt letzten Endes stereotyp und blass. Elfmans Musik muss im Film punktgenau auf die Handlung reagieren. Daraus resultieren viele kurze Schnipsel, die man für das Album behutsam versucht hat zusammenzuführen. Man muss den Produzenten zugute halten, dass sie hier nicht auf Gedeih und Verderb nur Dreiminutentracks zusammengekleistert haben. Das gerade einmal halbminütige Stück "A Toast for Alex" ließe sich nicht zufriedenstellend an das vorangegangene oder nachfolgende Stück anfügen, daher bleibt es trotz seiner Kürze als einzelnes Stück bestehen. Bei anderen Passagen ist ein Zusammenfassen möglich, dennoch hat man es auch innerhalb der einzelnen Passagen mit sehr sprunghaften Wechseln in den musikalischen Parametern zu tun, sodass der Stückwerkcharakter bis zum Schluss gewahrt wird. Kein Gedanke kann richtig atmen, motivisch-thematisch bleibt alles zu charakterlos. Instrumentiert ist das Ganze recht ansprechend, das Orchester wirkt nicht all zu groß, aber das kann auch an der recht trockenen Aufnahme liegen. Lala Land Records hat mal wieder alles zusammengekratzt, was die Bänder hergaben. Die vollständige Filmmusik wurde um alternative Fassungen und verworfene Passagen ergänzt, ein Block mit sämtlichen Source-Stücken beschließt das Album. Das Booklet ist sehr informativ, enthält schöne Bilder und eine Track-für-Track-Analyse. Dennoch bleibt dieses Album eine Anschaffung für absolute Fans des Films, die ein Souvenir wollen und Elfmankomplettisten. Für den allgemeinen Filmmusikhörer gibt es weit mehr Weihnachtsfilmmusiken und Elfman-CDs, die zum Anhören reizvoller sind. Würde mich nicht wundern, wenn diese CD kurz vorm Ablauf der Rechte noch einmal verramscht wird.
  3. Notenmaterial, insbesondere Dirigierpartituren - und um so eine handelt es sich hier - kosten nunmal so viel.
  4. Partituren zu Konzertarrangements aus STAR WARS sind relativ leicht zu bekommen. "Yoda's Theme" findest Du in der Zusammenstellung "STAR WARS - A Suite for Orchestra" von Hal Leonard: http://www.halleonard.com/product/viewproduct.action?itemid=4490057&lid=0&keywords=star%20wars%20suite&subsiteid=1& Kannst Du bestimmt auch über Dussmann bestellen
  5. Mephisto

    John Williams

    DIE RACHE DER SITH ja auch, insbesondere wo er Shores HERR DER RINGE + Zimmerklagegesänge beim Angriff auf den Jedi-Tempel imitiert hat oder die "Opernmusik" während des Gesprächs zwischen Anakin und Palpatine.
  6. Danke für die Empfehlungen Was ist denn mit Thomas Newman? Herr Nofz?
  7. TIMECOP habe ich mir zusammen mit den Horner-Scheiben bestellt, IN THE VALLEY OF ELAH und LIONS FOR LAMBS habe ich mal geschenkt bekommen. Die beiden haben mich überhaupt nicht vom Hocker gerissen und Jazz-Scores brauche ich jetzt auch nicht unbedingt. Ins Auge gefasst habe ich jetzt noch BLADE, DAS HAUS AM MEER, OF MICE AND MEN, RUNNING SCARED, DON'T SAY A WORD und vielleicht NEXT. Was Doyle angeht, habe ich von dem tatsächlich bisher nur DEAD AGAIN und jetzt bestellt: JIG, IGOR, INSEL DER ABENTEUER, SLEUTH, AS YOU LIKE IT und DIE LETZTE LEGION. Von Howard besitze ich bisher nur KING KONG, BLOOD DIAMOND und WHYATT EARP sowie THE FUGITIVE, also aus dem Colosseum-Sortiment nur einen.
  8. So sympathisch ich den ersten Teil auch fand mit der klassischen MV-Harmonik und -Melodik, gepaart mit einigen Reggea-Elementen, so öde empfand ich im Filmzusammenhang die Musik zum zweiten Teil. Waren die abgelehnten Teile denn eher so wie die klassische MV-Musik der 90er?
  9. Colosseum haut diese Woche noch einmal Horner zu Schleuderpreisen raus, habe bei der Gelegenheit einmal ALL THE KING'S MEN, BLACK GOLD und FOR GREATER GLORY bestellt. Des Weiteren auf der Abschussliste: Patrick Doyle, James Newton Howard und Mark Isham sowie Thomas Newman. Ich überlege, welche Lücken ich bei diesen vier Komponisten füllen könnte und bin auf Eure Hilfe angewiesen, da ich bei allen vieren noch ziemlich unterbelichtet bin. Von Doyle erhoffe ich mir gutes Handwerk und schöne Orchestermusik. Zu welchen Alben müsste ich da greifen? Von Isham und Newman habe ich fast gar nichts, weil mir vieles, was ich aus Filmen kenne, nicht zusagt. "Klingeling" wie LIONS AND LAMBS oder SIDE EFFECTS benötige ich nicht auf CD. Gibt's denn von beiden auch etwas Großorchestrales in diesem Angebot oder etwas schön lyrisch-schwelgerisches? Intelligente Action und treibende Thrillerscores probiere ich auch gerne aus. Dasselbe gilt auch für Howard.
  10. Aus gegebenem Anlass krame ich Minks sorgfältige Analyse noch einmal hervor, da ich seit diesem Wochenende das erste Mal die Musik abseits des Films gehört habe, den ich zuletzt vor über vier Jahren sichtete. Was soll ich sagen? Früher war vielleicht nicht alles besser, aber es ist schön, dass es einmal eine Zeit gab, in der solche Actionfilme mit einer größtenteils orchestralen Filmmusik versehen wurden, die dem Publikum leicht zugängliche, aber keinesfalls dummen ironischen Verweise zu erkennen zutraute. Zur Verfügung stand mir "nur" die Club-CD von 2002, die Lala Land-Doppel-CD liegt noch versiegelt in einem Karton in meinem Elternhaus. Ich kann Minks Unut über diese Edition ein wenig nachvollziehen, da der Ton tatsächlich muffig ist, sobald das gesamte Orchester zum Einsatz kommt und man sich anscheinend nicht ganz an die Filmversion oder das Originalkonzept Kamens gehalten hat. Wirklich ärgerlich finde ich diese völlig unnötige Überblendung von "The Nakatomi Plaza" zu "Gruber's Arrival", indem man aus einem anderen Stück die ersten Sekunden Schlittenglocken rausgenommen und hier zwischengeklatscht hat! Abgesehen davon finde ich aber, dass das Album als Hörerlebnis eine feine Sache geworden ist, insbesondere "The Nakatomi Plaza" ist ein schönes Eröffnungsstück für die Musik, auch wenn es dort nicht hingehört. Da DIE HARD - abgesehen von den Beethoven-Insidern - über kein eindeutiges Leitmotiv verfügt, finde ich es schwierig, eine endgültige Aussage zu treffen. Inspiriert scheint es laut Kamen von Grubers Charakter, gedacht war es angeblich für Nakagis Hinrichtung. Dennoch taucht dieses Thema in engem Zusammenhang mit McClane in "John Is Found Out" wieder auf. Alles weist darauf hin, dass dieses Stück ürsprünglich bei Nakagis Erschießung laufen sollte, man entschied sich allerdings dagegen. Warum das Stück dann nicht als passende Eröffnung einsetzen, wenn im Film ohnehin bei der entsprechenden Szene eine ganz andere Musik erklingt? Wie gesagt, mit der Fassung von Lala Land konnte ich noch nicht vergleichen, es scheint aber, als ob weit mehr Material hinzugekommen ist, als mit dem * gekennzeichnet. Ich bediene mich da einmal Minks Auflistung. Vielleicht könnten er oder andere das kurz kommentieren: 01. Main Title (?M?) 0:31 ist jetzt offensichtlich auf der Lala Land-CD drauf. 03. The Terrorists (2M4) 4:10 läuft auf der Lala Land-CD jetzt eine halbe Sekunde länger als auf der Varèse und entspricht damit anscheinend der Filmversion? 10. Searching For John (4M4) 1:42 handelt es sich auf der Lala Land-CD auch um die alternative Fassung? 33. Grubers Deception (?M?) 2:03 handelt es sich dabei um die erste Hälfte von "Billy Clay" auf der Lala Land-CD? 39. Double-crossed (?M?) 1:17 könnte es sich dabei um "Message for Holly" auf der Lala Land-CD handeln?
  11. Eine wirklich tolle Idee! Von Wilhelm habe ich bisher nur den NIBELUNGEN-Doppeldecker. Da ich mir aber nächstes Jahr die Box kaufen wollte, wäre es sicher besser, diese CDs den noch unentschlossenen zu überlassen.
  12. Es würde mich nicht wundern, wenn der in den nächsten Wochen nochmal kommt...siehe COMMANDO.
  13. In der Tat eine schöne Veröffentlichung. Jetzt sind doch echt keine Wünsche mehr bezüglich dieser Reihe offen. Ich finde es sehr sympathisch, dass Intrada die Menge der veröffentlichten CDs reduziert hat und momentan auch keine Alben aus dem Katalog schmeißt.
  14. Habe ihn jetzt mal mit den beiden "Encore"-CDs bestellt - totaler Blind- Taubkauf. Lustigerweise rechnet Varèse mir das gar nicht mehr als Teilnahme an der "Subscription" an. Ich bin direkt nach meiner Bestellung (ein Exemplar von SISTER SISTER) zu "manage subscriptions" gegangen, da stand, dass ich momentan an keiner teilnehmen würde.
  15. Na, endlich krieg' ich den mal als Original. STARS'N'BARS habe ich ja mittlerweile auch als originale Club-CD, dann kann der blöde Bootleg-Doppeldecker weg
  16. Das mit den Jungfrauen ist doch, soweit ich weiß, ein Übersetzungsfehler. Also wie viele es sind oder ob es überhaupt Jungfrauen sind etc. Peter hat die Motivation dieser Leute als "krude Ideologie" bezeichnet und nicht als Religion.
  17. Das ist doch ohnehin ein Übersetzungsfehler, oder? Ich finde übrigens gut, dass oben ein verbaler Trennstrich zwischen Religion und Ideologie gezogen wurde.
  18. Kennen nicht, aber seine Musik zu IRON EAGLE III ist eine ganz nette Sache, krankt aber leider massiv unter dem Budget. Sämtliche Streicher und große Teile des Schlagzeugs sind synthetisch, die Bläser echt. Wäre diese Musik mit einem schmissig-heroischen Marsch und schicken weiteren Leitmotiven von einem kompletten Symphonieorchester eingespielt worden, wäre die Scheibe eine echtes "guilty pleasure", aber so...
  19. Gibt es eigentlich einen Grund, warum Frankreich nach "Charlie Hebdo" erneut Opfer eines solchen Terrorakts geworden ist und kein anderes europäisches Land?
  20. Ich habe keine allzugroße Wahl. Animations- und Trickfilme gehören nicht zu meinem favorisierten Genre, dementsprechend findet sich auch kaum Musik zu diesen Filmen in meiner Sammlung - ohne jetzt Trickfilmmusik gegenüber voreingenommen zu sein. Ich mag Broughton und würde gerne mehr Trickfilmmusik kennenlernen, also versuche ich doch einmal mein Glück, nachdem ich die meisten Alben, die es zuvor hier zu gewinnen gab, schon hatte. Meine Wahl fiel letzten Endes aus: MRS BRISBY UND DAS GEHEIMNIS VON NIMH - Jerry Goldsmith Es war der erste und vorletzte Trickfilm, den Goldsmith vertonen sollte. Der Komponist hatte in den späten 70er Jahren mit harschen Actionmusiken, schauerlicher Musik zum ersten ALIEN-Film und schillernder Weltraumoper für STAR TREK mehrere Pflöcke in die filmmusikalische Landschaft eingerammt. Zu Beginn der 80er Jahre glättete sich sein Stil zunehmend, doch die Qaulität litt kaum unter dieser Rückbesinnung auf die traditionelle Kinosymphonik. Zu MRS BRISBY UND DAS GEHEIMNIS VON NIMH, einem recht gruseligen Trickfilm über eine mutige Mäusefrau, die sich in das finsetere Rattenreich wagt, schrieb Goldsmith eine durchweg "seriöse" Filmmusik für Orchester und Chor. Trotz der großen Mittel, die ihm zur Verfügung standen, schrieb der Komponist jedoch keinen fetten Bombast, sondern erzielt durch Kombination der einzelnen Instrumentengruppen unterschiedlicher Klangfarben und setzt nur in Ausnahmen auf wuchtige Orchestertutti. Auch der Chor dient nicht als voluminöse Erweiterung des Orchesters, sondern wird – stets vokalisierend – als eine eigene Klangschicht ähnlich den Streichern gehandhabt. Durch den bogenhaften und übergreifenden Ansatz der Musik komponierte Goldsmith mehrere Stücke von einer Länge über fünf Minuten, die fast konzertant aufgebaut sind und über eine eigenständige musikalische Dramaturgie verfügen. Dazu bauen viele Stücke auch auf eigenem melodischem Material auf, dennoch ist die Musik mit einigen Leitmotiven versehen. Als Hauptthema dient das sanfte Thema für Mrs. Brisby selbst, das auch disneyhaft als Lied im Film erklingt. Für die tollpatschige Krähe Jeremy komponierte Goldsmith eine heitere Melodie, die meistens von der Klarinette und dem Fagott gespielt wird. Die fremdartige Musik für die unterirdische Welt der Ratten vertonte Goldsmith größtenteils mit modal angehauchten melodischen Linien, die von Männerchor und den tiefen Streichern getragen werden. Aber hört am besten selbst :
  21. Ich hätte da jetzt eher an gregorianische Gesänge gedacht, also Musik, die zeitgleich mit der gothischen Architektur entstanden ist. Der britische Komponist Havergal Brian hat ja eine "Gothic Symphony" geschrieben, ein monumentales Werk, als das er die großen gothischen Kathedralen als Inspriation nannte.
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