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Soundtrack Board

BVBFan

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  1. Der ist in der Tat etwas sehr dünn geraten. Die melodische Idee ist ja nicht übel. Aber die orchestrale Begleitung ist nicht sonderlich einfallsreich. Immerhin weiß der Einsatz der Violine im letzten Teil des Tracks zu gefallen. Finde übrigens das der Titelsong gar nicht so sehr Into the West erinnert. Halte ihn sogar für äußerst gelungen. Nur im Refrain bleibt er etwas zu klein. Gefällt mir aber sonst sehr gut. Auch die Idee Billy Boyd singen zu lassen ist eine schöne Sache.
  2. Moin alle zusammen! Der Planung wegen frage ich schon mal in die Runde ob jemand Lust auf eine kleine Board-Weihnachtsfeier in Berlin hat. Ein Restaurant oder eine Bar, was trinken, reden, Spaß haben! Sollten sich genug finden würde ich dann mal eine Terminumfrage machen. Schönen Abend wünsch ich Euch
  3. Ich rahme mir diesen Thread ganz groß ein. Möge er in die Geschichte eingehen als der Tag, an dem das Soundtrackboard nahezu geschlossen hinter einem von Hans Zimmers Scores stand
  4. Ich werde mehrere Einzelstücke aus verschiedenen Filmmusiken auswählen. Meine Auswahl an Stücken zu denen es Particelle und die fertig orchestrierten Versionen gibt ist ja leider sehr begrenzt. Metropolis wird auf jeden Fall dabei sein weil ich da an die Original-Particelle hier in Berlin herankomme.
  5. Durch die freundliche Mitarbeit einiger Boarder haben sich nun doch ein paar Notenquellen ergeben. Das Thema wurde durchgewunken und wird ungefähr so lauten : "Vom Particell zur Partitur" oder "Der Vergleich zwischen Particell und finaler Partitur" - "Die Entwicklung vom ersten Entwurf einer Filmmusik bis zur final orchestrierten Version". Der Untertitel ist natürlich noch ausbaufähig
  6. Nach der Hälfte vom Soundtrack bin ich ähnlich begeistert. Der angesprochene Dur-Moll-Wechsel ist in der Tat eine tolle Modulation und zeigt das sich Zimmer hier sehr von Glass hat beeinflussen/inspirieren lassen. Solche plötzlichen Dur-Moll-Modulationen ohne harmonische Notwendigkeit sind ja ganz typisch für Glass.Auch der SUS4-Akkord der dadurch entsteht das Zimmer immer das C oben liegen lässt tut sein Übriges zu der atemberaubenden Stimmung. Bin auf den Rest des Scores höchst gespannt!
  7. Aach Joe...du machst mich fertig! Dieser Komponist ist meine persöhnliche Entdeckung des Jahres. Es ist dermaßen erfrischend einen Track aus einem modernen Score zu hören der komplett ohne Streicher auskommt! Bei 1:20 denkt man kurz sie wären da. Einfach weil man sie dort erwartet. Hisaishi erzielt die Wirkung aber auch ohne sie perfekt! Hier ist jeder Einsatz, jede Dopplung der Holzbläser einfach perfekt. Jedes Instrument ist da eingesetzt wo es seine Stärken hat. Dazu kommen einige unerwartete melodische Wendungen die mich beim ersten Hören sehr positiv überrascht haben. Bin selbst beim Schreiben viel zu oft Opfer von gewohnten melodischen Zwängen und Harmonien. Hisaishi hat das Problem nicht. Ein charmantes, kleines Feuerwerk. Und erst das Klaviersolo.... Erinnert ein wenig an Silvestris Mäusejagd. Schägt es für mich allerdings noch um Längen.
  8. Habe mir auf Empfehlung mal die letzten Seiten durchgelesen und ein paar mal ordentlich schmunzeln müssen. Es ist schon lustig wie Menschen sich an so kleinen "Missverständnissen" und "Kommunikationsfehlern" aufheizen können. Um die Diskussion nicht noch mehr gegen die Wand zu fahren äußere ich mich deshalb mal lieber nicht zu allen Themen der letzten Tage. Ein paar Dinge würde ich aber gern ansprechen. Ich persöhnlich kann die Kritik von Sebastian die in die Richtung des "Klangs und des Mixings" geht nachvollziehen. Über die Art uns Weise wurde schon genug diskutiert. Da ich ein Semester lang Mixing und eines Mastering hatte, fühle ich mich kompetent genug dazu etwas zu sagen : Zu viel Raum lässt eine Aufnahme matschig wirken und die Stimmen verschwimmen. Wenn dann noch einige Instrumentengruppen unnötig doppelt besetzt werden, erhält man sehr schnell dieses Klangbild. Es kann also sehr gut sein das bei bestimmten Scores dieser Eindruck entsteht. Für mich ist das eher eine Sache des richtigen Recordings im richtigen Raum und ein Thema des richtigen Mixings und Masterings. Mann könnte ja mal des Spaßes wegen, aus Powells HTTYD2 ein paar Tiefen und tiefe Mitten herausdrehen. Vieleicht würde es Sebastian und einigen anderen dann schon besser gefallen. Vieleicht habe ich mal wieder Lust auf ein kleines Mastering. Dann teste ich das mal. Kompositorisch kann man dem mit ökonomischer Orchestrierung sicher entgegen wirken. Oft ist aber gerade der Effekt des "fetten Sounds" erwünscht. Und dann sind eben auch mal 10 Hörner erlaubt. Ob man das nun mag oder nicht ist ein andere Geschichte. Noch etwas zum Hall. Meiner Meinung nach muss ein Orchester atmen können und dazu braucht es einen großen Raum. Das was laut Sebastian in den 50er und 60igern so toll war, nämlich relativ trockene Aufnahmen von Filmmusik finde ich zum Beispiel nicht sehr schön. Beim genussvollen Sehen und hören von Sinbads gefährliche Abendteuer, war dieses Kriterium das Einzige was mich an der Musik gestört hat. Zu nah vorm Gesicht. Das passt einfach nicht zu einer großorchestralen Musik. Der Raum muss natürlich nicht der Größe und der Nachhallzeit eines Konzertsaals entsprechen. Aber das heute die meisten Filmmusiken in schönen Räumen aufgenommen werden und nicht völlig trocken, ist eine tolle Sache. Die Kritik an HdR kann ich diesbezüglich übrigens absolut nicht nachvollziehen. Ein völlig gesundes Verhältnis zwischen Hall- und Trockenanteil. Habe den Soundtrack wirklich einige Male gehört und meine Ohren sollten durch technische Gehörbildung mittlerweile auch ein wenig für solche Parameter geschult sein. Hallanteil ist sicher auch ein subjektives Qualitätsmerkmal einer Musik. Aber bezogen auf das Genre halte ich die meisten Filmmusiken heutzutage für sehr gut gemischt. Und das muss nicht immer Transparenz bedeuten. Ein weiterer Punkt der Diskussion hat mich aufmerken lassen. @Sebastian : Wieso ist für dich so unverständlich, dass ein musikalisch gebildeter Mensch eine bestimmte Musik gut finden kann? Ich würde mich selbst, obwohl ich noch 2 Semester vor mir habe, mal als musikalisch/kompositorisch kompetenten Menschen bezeichnen. Deshalb bin ich doch nicht frei von subjektiven Musikeindrücken. Klär mich mal auf... Zum Schluss möchte ich, auch wenn ich es wahrscheinlich schon oft getan habe, allen die HTTYD2 nicht so dolle fanden ans Herz legen den ersten Teil zu hören. Zählt zu meinen Lieblingsfilmmusiken. Auf negative Kritik bezüglich dieses Scores werde ich aber nicht antworten, da ich befürchte meine Objektivität in Bezug auf dieses Werk vor langer, langer Zeit verloren zu haben
  9. Genau in diese Richtung tendiere ich. Aber wie du schon richtig bemerkt hast ist es einfach schwer an originale Particells zu kommen. Nach meinem jetzigen Stand gibt es in den USA ein paar Bibliotheken die originale Sketches oder Fotokopien davon besitzen. Zum Beispiel diese hier: http://www.usc.edu/libraries/collections/elmer_bernstein/ Dort werde ich jetzt mal ein paar Anfragen stellen. Aber ich bezweifle ganz stark das die mir einfach ne Kopie per Post zu schicken würden. Wäre sehr schade. Denn das Thema ist sehr, sehr interessant. Eine einzelne Filmmusik zu anlaysieren ist dann wahrscheinlich der letzte Weg. Aber die knackige Fragestellung dazu fehlt mir noch...
  10. Genau das was er hat brauche ich. Er muss die Particells ja auch irgendwo her bekommen haben...
  11. Das Liebe nur ein menschliches Gefühl ist und es ihr an kosmischer Bedeutung fehlt kann ich nicht unterschreiben. Aber das ist sicher ein anderes, riesiges Thema. Nolan hat dazu übrigens Anne Heathaway ein paar sehr schöne und kluge Sätze in den Mund gelegt. Die mögen auf manche kitschig gewirkt haben. Für mich haben sie genau das beschrieben woran/was ich glaube. Die Emotionen beim Abschied fand ich keineswegs überflüssig. Sowas gibt der Handlung doch erst Bedeutung und Tiefe. Coopers Charakter wirkt doch auf seiner Suche nach einer neuen Welt viel stärker und überzeugter wenn man vorher gesehen hat was Zuhause auf ihn wartet und wofür er sein ganzes Leben mit seinen Kindern opfert.
  12. Wenn man kleinere Filme mit verwirrenden/komplexen (im positiven Sinne) Handlungsverläufen und überraschenden Enden mag, kann man bei Memento sicher nichts falsch machen. Einen großen Blockbuster wie Inception darf man aber nicht erwarten. Am Sonntag hab ich mich in meine Kindheit zurück versetzt und seit ca. 18 Jahren mal wieder "Sinbads gefährliche Abenteuer" gesehen. Ein toller Abendteuerfilm mit einer grandiosen Musik von Rosza! Es ist immer wieder faszinierend das man sogar nach 18 Jahren noch ganze Textpassagen noch mitsprechen kann Auch die anderen Sinbadfilme von Columbia kann ich sehr empfehlen wenn man auf nostalgische Abendteuerfilme steht.
  13. Ich nehme an die Kritik liegt darin das die Sentimentalität nicht "echt" wirkt. Anders kann ich mir das Wort "kitschig" auch nicht erklären.
  14. Sie wird bestritten weil sie eben anscheinend nicht "offensichtlich" vorhanden ist. Das sie auf viele hier "echt" wirkt spricht doch für Nolan. Deswegen hat das noch nichts mit Manipulation zutun. Wobei das Wort wenn es positiv gemeint ist natürlich generell schwer von Film zu trennen ist.
  15. Dann kann man schreiben : "Mir persöhnlich ist der Film nicht emotional genug." und nicht: "Der Film ist ein Pseudodrama". Abgesehen davon fehlen mir immer noch die "echten" Begründungen für die Kritiken. Ein Beispiel für "verkitschte Dialoge" wäre auch ganz interessant.
  16. Also ich habe diesen Kritikpunkt bisher noch nicht gelesen. Ich sehe auch immer noch nicht warum es nur ein "Versuch" sein soll emotionale Bindung aufzubauen. Was ist denn nun genau das Problem? Die Dialoge die nicht "echt emotional" wirken? Schwache Schauspieler die nicht "gefühlsnah" spielen? Die Musik die nich ehrlich "traurig" wirkt? Was genau macht denn Nolans Film zu einem Pseudodrama?
  17. Du meinst wozu? Gute Frage... Die Aussage ist ja auch nicht nur auf dich bezogen. Beweisen kann ich sie natürlich auch nicht. Es handelt sich hier einfach um eine Beobachtung und meine Interpretation. Das Menschen gern einfach etwas "dagegen" sagen um nicht ins Horn der anderen zu blasen ist doch keine neue Erkenntnis. Warum das so ist musst du einen Psychologen fragen. Das muss bei dir jetzt nicht zutreffen! Aber deine Kritik - nicht deine Meinung - wirkt auf mich eher "konstruiert" und wenn man den Film gesehen hat auch nicht wirklich haltbar. Daher habe ich meine "allgemein gemeinte" Beobachtung veröffentlicht. Nicht böse gemeint
  18. Habe manchmal das Gefühl das Menschen dazu neigen etwas mit "seltsamen" Argumenten schlecht zu reden. Einfach nur aus dem Grund weil alle anderen die Sache gut finden und man unbedingt etwas dagegen sagen muss.
  19. Okay. Damit kann ich schon mal sehr viel anfangen. Gib mir noch etwas Zeit zum nachdenken dann bin ich vieleicht drin. Super Erklärung! Vieleicht solltest du Astronomielehrer werden Allerdings muss ich jetzt schon sagen das Nolan dem Publikum einiges zumutet. Denn wenn man gar keine Ahnung hat dann ist der Film natürlich viel zu schnell. Aber sowas muss ja auch erlaubt sein. Regt immerhin an darüber nach zu denken. Wenn ich den Film das nächste Mal schaue bin ich schlauer.
  20. Danke für deinen Versuch. Aber meine Frage nach dem Zusammenhang zwischen Zeit und Gravitation beantwortet das Video leider nicht. Da wird einfach behauptet das die beiden zusammenhängen. Aber ich suche immer noch nach dem Warum und dem Wie! Kann es mir eventuell jemand an meinem Apfelbeispiel von oben erläutern?
  21. Da komme ich absolut nicht mehr mit. Wieso krümmt Masse die Zeit? Was heißt "krümmen" in diesem Fall? Außerdem verstehe ich den Zusammenhang zwischen Zeit und Gravitation nicht. Wenn ich einen Apfel auf dem Saturn auf den Boden fallen lasse fällt er vieleicht langsamer als auf der Erde. Aber deswegen werde ich doch nich langsamer älter oder? Und in wie weit sind denn diese ganzen Relativitätstheorien und Quantenmechaniken bewiesen? Sind alles "nur" Theorien oder? Kam eigentlich damals was bei diesem Teilchenbeschleuniger in der Schweiz raus? Da ging es doch um Quantenmechanik.
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