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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Ja, das war irgendwie auch mein zentrales Problem mit dem Film. -
Fandste Cage in BAD LIEUTENANT denn echt auch so schlecht?
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Ich höre gerade folgendes Album (Klassische Musik & Orchester)
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in Klassische Musik & Orchester
Bartók: Piano Concertos 1-3 Klavierkonzert Nr. 2 Sz 95 (Béla Bartók) (1931) Seltsam, dass Bartók über sein zweites Klavierkonzert schrieb, er habe es im Vergleich zum ersten Klavierkonzert "mit geringeren Schwierigkeiten für das Orchester und einer größeren Gefälligkeit in seinem thematischen Material" konzipiert. Von den drei Klavierkonzerten Bartóks finde ich das Zweite nämlich am wenigsten zugänglich. Bis auf einige prägnante Stellen im dritten Satz finde ich es stellenweise sogar außerordentlich chaotisch. Das auch sehr rhythmisch konzipierte, aber mit weitaus klarerer Motivik arbeitende erste Klavierkonzert (1926) und das letzte, eher milde und lyrische dritte Klavierkonzert (1945) gefallen mir weitaus besser. Die oben abgebildete Aufnahme auf Philips (mit Stephen Kovacevich am Klavier, unter Sir Colin Davis) würde ich als eine der besten klassischen Aufnahmen bezeichnen. Hervorragender, glasklarer Klang (die Aufnahmen sind von 1969 und 1976), die Interpretationen sind beißend scharf, beim dritten Konzert aber auch mit der nötigen lyrischen Verklärung. Aber: die CD ist leider nur noch schwer zu bekommen. -
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Was anderes mit Cushing: SHOCK WAVES (Ken Wiederhorn, 1977) Eine kleine Yacht strandet auf einer einsamen tropischen Insel, auf der ein alter Nazi-Haudegen (Peter Cushing) in einem verfallenen Herrenhaus residiert, und die Yacht-Passagiere vor ominösen Gefahren warnt. Die Drohungen bewahrheiten sich, als plötzlich untote SS-Schläger aus einem vor der Insel treibenden Schiffswrack auferstehen und Jagd auf die ahnungslos-trotteligen Urlauber machen. Eher simpler Zombie-Schocker ohne viel Blut, aber mit dem altbekannten "Zehn kleine Negerlein"-Konzept, der mit seinen knapp über 80 Minuten Lauflänge immer noch gute 20 Minuten zu lang ist. Immerhin gelingen dem Regisseur einige recht schauerliche Einstellungen der aus dem Wasser auftauchenden Zombie-Soldaten, und das Make-Up ist auch nicht ganz so übel, wie man es erwarten würde. Dennoch: Trash ohne großen Mehrwert. -
Danke! Tatsächlich hören sich die Stellen ein ganz klein wenig nach Adams ("Short Ride in a Fast Machine") an - kommt im geschmacklos-matschig-bassigen "RCP-Anthem"-Klang nur eben kaum zur Geltung.
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- Brian Tyler
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Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Genau deswegen habe ich ja den YouTube-Link zu "Battle of the Bewilderbeast" dazugenommen - damit einer der Albumbesitzer mal nachhören kann, ob sich das Klangbild bei YouTube fundamental von dem des Albums unterscheidet. -
Dabei war der doch so großartig in PUNCH-DRUNK LOVE.
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Gestatten, mein Name ist..…
Sebastian Schwittay antwortete auf Thomas Nofzs Thema in Neuigkeiten / Feedback / Begrüßung
Wieso erst jetzt? -
Dafür hat die erste Verfilmung intelligenten Subtext und Atmosphäre - hat die zweite Verfilmung nicht. Dennoch hat mich der Film nach der erneuten Sichtung vor ein paar Tagen etwas kälter gelassen als damals bei der Erstsichtung. Eine langsame, sich steigernde Entwicklung der Spannungskurve ist ja absolut zu begrüßen, dennoch braucht der Film etwas arg lange, um in Fahrt zu kommen. Empfand ich damals als nicht so störend, nun jedoch schon viel eher. Dennoch: ein interessanter, atmosphärisch gelungener und teils durchaus verstörender Beitrag zum Paranoia-Topos um ausgetauschte/veränderte Persönlich- und Körperlichkeiten, der ja mit INVASION OF THE BODY SNATCHERS (1956, 1976) seine berühmteste filmische Ausarbeitung erfahren hat.
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
Ah, ich glaube, ich verstehe was du meinst. Ein Versuch einer Erklärung: wenn etwas so wenig Gehalt hat, dass es mich enttäuscht, bleibt genug Platz für ein paar Affekte meinerseits. Wenn mich etwas begeistert, hat es meist so viel Gehalt, dass man dem nur mit viel, viel nüchterner Beschreibung gerecht werden kann. -
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
@ Souchak: Was meinste denn mit "entspannt-fidel"? Muss die Filmkritik jetzt im sommerlichen Gewand daherkommen, mit Sonnenbrille, Eistee und luftig-coolen Filmtipps für den Abend nach dem Freibad? -
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Sebastian Schwittay antwortete auf Scorechasers Thema in Film & Fernsehen
BOYHOOD (Richard Linklater, 2014) Sieht man mal vom außergewöhnlichen Experiment ab, den Film über 12 Jahre mit den gleichen Protagonisten zu inszenieren - das in meinen Augen jedoch nicht viel mehr als ein verdammt cleverer Marketing-Gag ist -, bietet Linklaters Film eigentlich nichts, was man nicht auch in jeder x-beliebigen TV-Produktion auf die Nase gebunden bekommt: die typischen Klischees und Allgemeinplätze des Erwachsenwerdens werden nach und nach abgehakt, von der Trennung der Eltern, über Kiffer-Kontakte und fiese Stiefväter bishin zu den voll künstlerischen Hobbys der frühen Adoleszenz (Fotografieren!). Mit 17 geht an der High School eine Beziehung kaputt, weil sich das Mädel statt des Künstlers dann doch lieber einen aus der Sport-Clique angelt (!), und der Film endet mit einer neuen, aufkeimenden Liebe im Kunststudium. So weit, so langweilig. Weder ist das alles stilistisch irgendwie individuell inszeniert, noch mit prägnanten filmischen Einfällen im Bereich Montage/Bildgestaltung oder besonders guten Darstellerleistungen gespickt. Hätte bei dem urkonventionellen Drehbuch auch nicht mehr viel gerissen, sicher - aber nach den knapp drei Stunden Film hätte man das Kino vielleicht doch etwas weniger frustriert und ermattet verlassen. AN INCONVENIENT TRUTH (Davis Guggenheim, 2006) Nichts gegen ansprechend und anschaulich aufbereitete Fakten zum Klimawandel (die der Film auch durchaus bietet), aber das Ganze dann mit so viel persönlichem Getue und privaten Details zu kombinieren, finde ich aus dokumentaristischer Sicht schon höchst fragwürdig. Besonders wenn Al Gore dann dauernd unter Zuhilfenahme einer ausgeleierten Star-Ikonographie inszeniert wird: Reminds me of.... -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
Gerade "Battle of the Bewilderbeast" fand ich in seinem ununterbrochenen Tumult reichlich nervtötend. Aber das Dauerfeuer ohne dynamische Bandbreite ist ja leider symptomatisch für den gesamten Score. Die positiven Anmerkung zur Klangqualität kann ich so auch nicht unterschreiben - finde eher, dass das sehr matschig und verhallt klingt. Kann sein, dass das an der Qualität der YouTube-Videos liegt, aber die iTunes-Dateien in höherer Auflösung klingen auch nicht besser. -
Ich höre gerade folgendes Album...(Teil 2)
Sebastian Schwittay antwortete auf Marcus Stöhrs Thema in Filmmusik Diskussion
BlasterBeam sagte gestern, er hätte mit dem Zitieren Probleme. Postet er etwa immer noch mit seinem seltsamen Tapatalk-Dings? -
Ja, sehr. (Da fällt mir auf: ich sollte mal wieder anfangen, in den "Letzter Film, den ich gesehen habe"-Thread zu schreiben.)
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Die "paar Gegenstimmen" finden sich auch hier, immerhin haben den Film fast 1000 von 18.000 Abstimmern mit 5 oder weniger Punkten bewertet - siehe der Ratings-Report, wenn man auf die Gesamtzahl der Abstimmer klickt. Ansonsten würde ich auf hohe Durchschnittsbewertungen nichts geben - bei Comicverfilmungen sind die anfangs eh immer enorm hoch, auch wenn´s der größte Sch... ist. Und auch bei Arthouse-Produktionen wird oft der unverfänglichste Kitsch in die Hall of Fame erhoben, jüngst geschehen bei Richard Linklaters eher fadem BOYHOOD, der ja mittlerweile bei einer glatten 9.0 steht.
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In den Kommentaren zum Review wird eine angebliche Corigliano- und Adams-Referenz erwähnt. Hat Tyler das in irgendeinem Interview geäußert, dass er sich da inspirieren ließ? In der Review selbst steht dazu nichts.
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- Brian Tyler
- INTO THE STORM
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Double R - Die kleine TWIN PEAKS-Ecke
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Film & Fernsehen
Klingt gut, bin gespannt! Schade, dass der Film keine 7.1-Abmischung spendiert bekommen hat. -
Double R - Die kleine TWIN PEAKS-Ecke
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Film & Fernsehen
Wie gesagt, ich habe bisher nur den Film gesehen, und da klingt schon der englische 2.0-Stereoton (!) großartig - der deutsche 5.1-Ton dagegen absolut mies. -
James Newton Howard - Die Queste - Prolog
Sebastian Schwittay antwortete auf ein Thema in James Newton Howard
Darf man hier eigentlich nun schon mit dem Bewerben einzelner Scores anfangen? Dann würde ich gerne schon mal einen Score in die Runde werfen, der zwar nicht so populär ist, den ich aber außerordentlich gerne höre: DREAMCATCHER. Howard verschmilzt in diesem Score die für ihn typischen Vertonungsmuster (minimalistisch-emotionale Themen- und Motivarbeit sowie expressiv-treibendes Actionscoring) mit einer äußerst reichhaltigen Palette verschiedenster elektronischer Klänge, die mit großem Feingefühl mit den akustischen Anteilen der Musik vermengt werden. Besonders auf der rhythmischen und klangfarblichen Ebene spinnt Howard unter Zuhilfenahme der vielfältigen Synthesizer-Klänge sehr feingliedrige, originelle und unheimliche Klangnetze und -collagen. Hier zwei schöne Beispiele, der "Main Title" sowie "Animal Exodus": Das Actionscoring ist in DREAMCATCHER für mein Empfinden besonders kraftvoll, dissonant und Klang-orientiert. Hörenswert etwa die Passage hier ab 1:54: Oder dieser Track: Hoffe, ich konnte einigen den Score etwas schmackhaft machen. -
Double R - Die kleine TWIN PEAKS-Ecke
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Film & Fernsehen
Ich habe in die Serie jetzt noch gar nicht reingeschaut, aber der miese deutsche Ton ist mir auch beim Film aufgefallen. Viel zu leise, zu dumpf, zu matschig und zu detailarm. Erst in den englischen Tonspuren kommen Musik und Sounddesign richtig zur Geltung. Seltsam, früher ist mir das beim deutschen Ton nie so aufgefallen. War aber vermutlich damals schon so, die neue Bluray wird ja jetzt beim deutschen Ton sicher nicht schlechter sein als die DVDs. -
Appetithappen und Leckerbissen
Sebastian Schwittay antwortete auf Mephistos Thema in Klassische Musik & Orchester
Gerade entdeckt: https://www.youtube.com/watch?v=jqzukP_BtW8 Klingt außerordentlich faszinierend! Hat sich hier schon mal jemand mit Gérard Grisey (1946 - 1998) und der Spektralmusik beschäftigt? Bin leider selbst noch nicht dazu gekommen, aber dieses Stück macht mich jetzt schon echt neugierig. -
Eure Errungenschaften (Klassische Musik & Orchester)
Sebastian Schwittay antwortete auf scorefuns Thema in Klassische Musik & Orchester
Mal die Janácek-Quartette antesten: Janácek, Smetana: Streichquartette -
Double R - Die kleine TWIN PEAKS-Ecke
Sebastian Schwittay antwortete auf Sebastian Schwittays Thema in Film & Fernsehen
Habe mir die Deleted Scenes aus FIRE WALK WITH ME jetzt auch mal angesehen und finde auch, dass da viel langatmiges Material dabei ist. Aber manche Szenen sind schon klasse, wie z.B. das Duell zwischen Agent Desmond und Sheriff Cable (hier finde ich es durchaus angebracht, die Schlägerei in die Länge zu ziehen, das unterstreicht die Absurdität des Ganzen). Auch die erweiterte David-Bowie-Szene ist interessant, auch wenn sie schon fast wieder etwas zu viel Hintergrundinformation über seine Figur bietet und somit das Mysterium ein bisschen verwässert. Die Szene in dem spanischen Hotel hat mich z.B. nicht so überzeugt. Insgesamt also ein interessanter Bonus, aber der Film bleibt großartig so, wie er ist. PS: Die Bildqualität kam mir bei den Deleted Scenes minimal besser vor als im Film. Alex, ist dir das auch aufgefallen?