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Intrada Kickstarter: ABBOT AND COSTELLO MEET FRANKENSTEIN (Frank Skinner)/ABBOTT AND COSTELLO AND THE KEYSTONE KOPS (Henry Mancini)


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Bis auf Keystone Kops kann ich mit dem Album wenig anfangen. Ich bin mit mehreren Höranläufen gescheitert. Ich werde es mir nur deshalb kaufen, um künftige Projekte zu ünerstützen und weil ich sonst alles von Stromberg habe.

Außer, dass das ein Fan-Projekt der Produzenten ist und einiger A&C-Fans frage ich mich schon, was die geritten hat, so einen Score aufwändig neueinzuspielen.

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Am 24.3.2025 um 12:41 schrieb Osthunter:

Kann die harschen Worte hier nicht nachvollziehen

Harsch würde ich das nicht nennen, ist doch sachlich vorgetragen. In deutschen Foren ging es vor 20-30 Jahren oft ganz anders zu, bei Karban und Co. noch viel mehr. Allerdings vermisse ich das nicht.

Diese Komödienscores sind eben sehr bildbezogen und sind mehr eine Parodie der klassischen Universal Horrorscores. Da kann man z.B. viel besser zu dem hochwertigen House of Frankenstein von Paul Dessau/Hans Salter greifen. Wenn Intrada den jetzt mit diesem hervorragenden Orchester neu einspielen würde, wäre das Ergebnis sicher sehr gut. Allerdings war die Moskauer Aufnahme davon eine der gelungensten dort. Auch schon wieder ewig her, das war 1996.

Bei meiner Kickstarter CD zu dem Skinner musste ich natürlich schon wieder Zoll draufzahlen. Ein weiterer Grund nach acht Kickstartern, an denen ich teilgenommen habe, erstmal auszusetzen.

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vor 4 Stunden schrieb Heiko Heinrichs:

Bis auf Keystone Kops kann ich mit dem Album wenig anfangen. Ich bin mit mehreren Höranläufen gescheitert. Ich werde es mir nur deshalb kaufen, um künftige Projekte zu ünerstützen und weil ich sonst alles von Stromberg habe.

Außer, dass das ein Fan-Projekt der Produzenten ist und einiger A&C-Fans frage ich mich schon, was die geritten hat, so einen Score aufwändig neueinzuspielen.

So wie ich Deinen Filmmusikgeschmack kenne, Heiko, hätte es mich auch gewundert, wenn Dir das Album gefallen würde.
Es ist halt eine eher form- und strukturlose Musik mit ständigen Misterioso-Agitato-Wechseln und Aufkrreischen des Orchesters - für mich pesönlich ergibt so ein ständiges Hin und Her ohne den zugehörigen Film eigentlich keinen Sinn und das brauche ich auf Tonträger gar nicht. Ich bin schon kein besonderer Fan der früheren Universal-Horrormusiken von Salter und Skinner und bei ABBOTT & COSTELLO kommt natürlich noch hinzu, daß versucht wird, ein bißchen lärmiges Mickey Mousing zu betreiben, um die Gags des Films noch effektiver zu machen.
Für mich gibt es ganz klar eine essentielle Unterscheidung: Rein funktional ausgerichtete Filmmusik wie in diesem Fall, die man eigentlich auch gar nicht von dem Medium, für das sie komponiert wurde, trennen sollte, und richtig gut gestaltete, formal in sich schlüssige Filmmusik, die jederzeit auch autononm gehört als eigenes Werk voll überzeugen kann.
Solche Überlegungen spielen aber für die Fans diees Films und auch für die Macher der CD überhaupt keine Rolle. Da viele - natürlich auch die Produzenten von Morgan/Stromberg bis zu Faiola - mit diesem Film als Kind aufgewachsen sind und die Dialoge plus Musik schier auswendig kennen, haben die einen ganz anderen Bezug zu dem Score. Das ist ein richtiges Souvenir, wo auf musikalische Kriterien gar nicht mehr groß geachtet wird - zumindest spielt das gewiß nicht die Hauptrolle. Außerdem kommen noch die vielen Genre-Fans der Universal-Horrofilme dazu, die es auch heuitzutage immer noch gibt - all die Leute wollen so was selbstverständlich haben. Die analysieren die Musik jetzt nicht durch auf Form und Struktur. Darum geht es überhaupt nicht, sondern darum, das faszinierende Kindheitserlebnis auf Tonträger zu reproduzieren.
Ich glaube aber auf der anderen Seite durchaus, daß Skinner ganz viel Spaß hatte, diese Musik zu machen und sie an den Film anzulegen, wo sie eben äußerst wirkungsvoll eingesetzt ist. Das steht ganz außer Frage und das ist ja auch die Hauptsache. Sieht man ja auch an seinen eigenen Tracktiteln wie etwa "Franken Skinner´s Monster" (hat Intrada zu "Frankenstein´s Monster" abgewandelt), wie spielerisch er damit umging. Auf der anderen Seite glaube ich aber auch nicht, daß er diese Musik mit der Absicht konzipiert hat, sie genau so mal auf Tonträger herauszubringen. Denn dafür fehlt es eindeutig an musikaiischer Entwicklung und Sinnhaftigkeit. Da hat Skinner ganz andere  Musiken vorgelegt, bei denen er sich wirklich entfalten  konnte und die es unter rein musikalischen Kriterien gesehen viel mehr wert wären, auf CD gebracht zu werden. Aber darum geht es bei solche einem Projekt eben rein gar nicht, sondern darum, was beliebt und bekannt ist und deshalb auch immer klar favorisiert wird.

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Ja, Stefan, so wie Du es erklärst, verstehe ich dann auch, warum und vor allem für wen das Album gemacht ist. Wenn es um das Reproduzieren von Kindheitserinnerungen geht, dann habe ich da auch so meine Scores, die losgelöst vom Film wenig oder zumindest in Teilen des Scores wenig Sinn ergeben. Als Fan des Films, mit dem man Erinnerungen verknüpft, hat das tatsächlich einen anderen Stellenwert. Für mich ist das vielleicht Tiomkins "Rio Bravo". Über weite Strecken wird hier nächtliches Suspensscoring mit gelegentlichen Ausbrüchen geboten. Zwischendrin wird es zwar mal thematisch, aber über die volle Länge des Intrada-Albums ist der Score schon ermüdent.

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Wie auch immer man zur Auswahl der eingespielten Musiken steht - Bekanntheitgrad, Nostalgie, "Fan-Appeal" stellen wichtige Faktoren für die Entscheidung dar, die wir kaum beeinflussen können - aber unterm Strich ist das eine Rundherum gelungene Produktion. Mir geht es zwar wie Heiko und ich hätte mich niemals für diese Musiken entschieden, aber die Leistung des Teams und vor allem des Orchesters ist schon beeindruckend. Hut ab vor den Musikern in Glasgow, mit welchem Engagement sie auch solch ein Repertoire mit Höchstleistung behandeln. Leider wird es mir trotzdem wie mit Intradas Kickstarter CD zu Dial M gehen, ich werde sie aus Desinteresse kaum laufen lassen. Der Bookettext ist diesmal übrigens wesentlich besser als bei Intradas bisherigen Kickstartern.

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